NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,09 € | 20,78 € |
| 35 | 2,19 € | 19,68 € |
Das Rillenkugellager 6309 NRC3 von NSK bietet eine integrierte Ringnut samt Sprengring zur unkomplizierten axialen Fixierung im Gehäuse bei 45 mm Bohrungsdurchmesser.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6309 NRC3 kombiniert Radialtragfähigkeit mit einer zeitsparenden Montagemöglichkeit über den Außenring. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, nimmt das offene Lager vorrangig radiale Kräfte sowie maßvolle Axialkräfte auf. Durch die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) eignet sich die Komponente für klassische Maschinenbauanwendungen, bei denen genaue Führung und unkomplizierte Handhabung gefordert sind.
Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn Gehäusebohrungen platzsparend ohne zusätzliche Gehäusedeckel oder Anlageschultern ausgeführt werden. Der werkseitig montierte Sprengring übernimmt die axiale Festlegung des Außenrings direkt in einer passenden Gehäusenut. Typische Einsatzfelder sind Lagerungen mit rotierenden Wellen, bei denen eine axiale Sicherung auf engem Raum gefordert ist. Das Fehlen von integrierten Schleifdichtungen ermöglicht einen reibungsarmen Lauf, setzt jedoch eine saubere, extern geschmierte Umgebung voraus.
Die Kombination aus Sprengring (Kennzeichen NR) und vergrößerter radialer Lagerluft (C3) bringt konkrete Montagevorteile. Bei festen Passungen auf der 45-mm-Welle oder thermisch bedingter Wellenausdehnung beugt das C3-Lagerspiel einer inneren Verspannung vor. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ringnut am Außenring dient dazu, das axiale Wandern des Lagers im Sitz zu begrenzen, wodurch die Gehäusekonstruktion schlanker und montagefreundlicher ausfällt.
Die Ausführung mit Ringnut und Sprengring (Kennzeichen NR) dient als axialer Anschlag im Lagergehäuse. Dadurch können Gehäuseschultern oder geschraubte Deckel zur Lagesicherung entfallen, was Bauraum spart. Dies vereinfacht die spanende Bearbeitung der Gehäusebohrung und erleichtert die Montageabläufe.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm entspricht das Lager den genormten Dimensionen der Reihe 6309. Bei der Konstruktion ist der entsprechende Freiraum im Gehäuse für die Nut und den Sprengring einzuplanen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum wird gewählt, wenn Innen- und Außenring mit festen Passungen montiert werden oder betriebliche Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das Spiel verringert sich im Betrieb durch Wärmeausdehnung.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie laufen mit minimalem Reibungswiderstand und lassen sich direkt über den Schmierstoffkreislauf der Maschine versorgen. Derartige Konstruktionen setzen externe Abdichtungen an der Welle voraus, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Der Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben in dieser Temperaturspanne formstabil. Bei höheren Betriebstemperaturen ist die Wahl eines Schmierstoffs mit passender Grundölviskosität ausschlaggebend.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Innenraum gleichmäßig auf Abstand. Blechkäfige zeichnen sich durch geringes Eigengewicht sowie gute Schmierstoffdurchlässigkeit aus. Sie widerstehen gängigen Industrieölen und Fetten und eignen sich für Drehzahlen im Rahmen der Standard-Toleranzklasse P0.
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