NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,36 € | 44,75 € |
| 30 | 4,71 € | 42,40 € |
Das Rillenkugellager 6213 NR von NSK bietet mit 65x120x23 mm und integriertem Sprengring eine formschlüssige axiale Sicherung direkt im Lagergehäuse.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6213 NR nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtungen eignet sich vor allem für Konstruktionen mit vorhandener Schmierstoffversorgung, etwa im Ölbad oder bei regelmäßiger Nachschmierung über das Gehäuse. Durch den stabilen Stahlblechkäfig und den gehärteten Wälzlagerstahl 100Cr6 bewältigt das Lager anspruchsvolle Drehbewegungen in industriellen Baugruppen.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen, bei denen der Einbauraum eine platzsparende axiale Festlegung verlangt. Die Kombination aus tiefer Laufrille und präzise geführten Wälzkörpern erlaubt mittlere bis hohe Drehzahlen bei hoher Rundlaufgenauigkeit. Durch den zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ist das Bauteil für thermische Anforderungen gängiger Industrieanwendungen ausgelegt.
Das Kennzeichen NR steht für eine umlaufende Ringnut samt eingelegtem Sprengring auf dem Außenring. Diese Konstruktion vereinfacht die Gehäusegestaltung erheblich: Statt aufwendiger Gehäuseschultern oder zusätzlicher Sicherungsdeckel genügt eine passende Nut im Gehäuse. Der Sprengring übernimmt die axiale Fixierung im Lagersitz. Mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Lager passgenau in genormte Konstruktionen integrieren.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine eingestochene Ringnut im Außenring, in welcher ein passender Sprengring sitzt. Dieser Ring dient als axialer Anschlag im Gehäuse. Dadurch können Sie auf separate Haltedeckel oder Gehäuseschultern verzichten und sparen radialen sowie axialen Bauraum bei der Konstruktion ein.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 65 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm. Diese Hauptabmessungen folgen genormten Werten für einreihige Wälzlager und passen in entsprechende Lagergehäuse.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie laufen mit minimaler Reibung, benötigen jedoch Schutz vor Verunreinigungen von außen sowie ein Schmiersystem, beispielsweise einen geschlossenen Getriebekreislauf mit Öl oder eine Nachschmiereinrichtung mit Fett im Lagergehäuse.
Die normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im messkraftfreien Zustand. Sie ist so bemessen, dass bei üblichen Wellen- und Gehäusepassungen im Betrieb unter normalen Umgebungstemperaturen eine saubere Führung ohne unzulässige Verspannung erhalten bleibt.
NSK spezifiziert dieses Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig tragen zur Maßhaltigkeit innerhalb dieser thermischen Spanne bei, sofern ein darauf abgestimmter Schmierstoff zum Einsatz kommt.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit aus, was gleichmäßige Laufeigenschaften unter Dauerbelastung unterstützt.
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