FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,28 € | 670,23 € |
| 3 | 70,55 € | 634,96 € |
Das Rillenkugellager 61940 -M-C3 von FAG bietet mit 200x280x38 mm Abmessung, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine solide Basis für große Wellendurchmesser.
Dieses einreihige Rillenkugellager 61940 -M-C3 verbindet eine schmale Querschnittsgeometrie mit einem Innendurchmesser von 200 mm. Als offenes Wälzlager konzipiert, nimmt es vorwiegend Radialkräfte auf und führt die Welle zusätzlich bei axialen Belastungen in beide Richtungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dank der offenen Bauweise gelangt Schmierstoff im Betrieb ungehindert an Laufbahnen und Kugeln, was den Einsatz in zentral versorgten Gehäusen erleichtert.
Das Lager kommt im Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz, wenn Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser bei begrenztem radialem Bauraum realisiert werden. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt und deckt damit thermisch anspruchsvolle Umgebungen ab. Das offene Konzept setzt voraus, dass die Lagerstelle bauseits durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt und dauerhaft mit Schmiermittel versorgt wird.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen Messingkäfig, der die Wälzkörper führt und thermisch stabil bleibt. Gegenüber Blechkäfigen verhält sich Messing unempfindlicher bei Vibrationen und Beschleunigungen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb erwärmen oder feste Passungen das Radialspiel verringern. In Kombination mit der Normaltoleranz P0 lässt sich das Bauteil maßgenau in zylindrische Gehäuse und auf Wellensitze einpassen.
Die Hauptabmessungen betragen 200 mm Innendurchmesser, 280 mm Außendurchmesser und 38 mm Baubreite. Durch das Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringer Wandstärke spart dieser Lagertyp radialen Bauraum ein.
M kennzeichnet einen Käfig aus Messing zur Führung der Wälzkörper, während C3 für eine leicht erhöhte Radiallagerluft steht. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus.
Offene Bauformen besitzen werksseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine direkte Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett innerhalb der Lagerstelle. Voraussetzung dafür ist eine externe Abdichtung des Gehäuses, damit weder Schmutz eindringt noch Schmiermittel unkontrolliert austritt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Sie diese Grenzwerte berücksichtigen, damit der Schmierfilm im Dauerbetrieb zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen stabil bleibt.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1). Außenring und Innenring weisen standardisierte Maß- und Formtoleranzen auf, was den Austausch bei Instandhaltungsarbeiten vereinfacht und planbare Lagersitze unterstützt.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Stahl verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit gegen Ermüdung unter wechselnden Belastungen.
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