NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,11 € | 21,06 € |
| 25 | 2,22 € | 19,95 € |
| 50 | 3,33 € | 18,84 € |
Das Rillenkugellager 6211 VVC3 von NSK verbindet reibungsarmen Lauf durch berührungsfreie Dichtungen mit erweiterter C3-Lagerluft bei den Hauptabmessungen 55x100x21 mm.
Das einreihige Rillenkugellager 6211 VVC3 nimmt vor allem radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig, ist dieses Rillenkugellager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die Ausführung entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut.
Dieses Wälzlager ist für rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser konzipiert, bei denen geringer Drehwiderstand mit mäßiger Betriebserwärmung zusammentrifft. Durch die berührungsfreie Ausführung der Dichtscheiben bleibt das Reibmoment minimal. Konstruktionen mit höheren Drehzahlen, die gleichzeitig grundlegenden Schutz vor Staubpartikeln verlangen, nutzen diese Bauweise gezielt.
Die beidseitige VV-Dichtung schirmt die Wälzkörper vor grober Verschmutzung ab, ohne direkt am Innenring zu schleifen. Dadurch entsteht kaum zusätzliche Reibungswärme. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse sowie betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. So bleibt das notwendige Betriebsspiel im Lauf erhalten und ein Klemmen der Wälzkörper wird vermieden.
Mit einer Bohrung von 55 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Baubreite von 21 mm entspricht das Wälzlager den Standardabmessungen. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager ohne Flansch oder Sicherungsnut am Außenring.
Die Kennzeichnung VV steht für beidseitig montierte, berührungsfreie Dichtscheiben. Diese Dichtungen laufen mit einem minimalen Spalt zum Innenring, wodurch kein Reibungswiderstand durch Schleifkontakt entsteht. Schmierstoff verbleibt im Innenraum, während Schmutzpartikel von außen abgehalten werden.
Die Lagerluft C3 liegt über dem Standardbereich CN. Sie empfiehlt sich, wenn feste Presspassungen den Innenring aufdehnen oder im Betrieb hohe Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das zusätzliche Spiel trägt dazu bei, dass das Lager auch bei Wärmeausdehnung leichtgängig bleibt.
Die Auslegung des Wälzlagers erlaubt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten Käfigkonstruktion und Dichtungsmaterial ihre mechanischen Eigenschaften bei.
Die Führung der Kugeln aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) übernimmt ein Stahlblechkäfig. Diese Konstruktion hält Vibrationen sowie normalen mechanischen Beanspruchungen stand und benötigt keine gesonderten Einbaumaßnahmen.
Das Wälzlager verfügt über keine stromisolierende Beschichtung an den Ringen. In elektrischen Antrieben mit Gefahr von Schaftströmen empfehlen sich entsprechend speziell isolierte Ausführungen.
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