NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,25 € | 156,66 € |
| 20 | 16,50 € | 148,41 € |
Das offene Rillenkugellager 6222 C3 von NSK mit 110x200x38 mm und vergrößerter Radiallagerluft eignet sich für Anwendungen mit betriebsbedingter Erwärmung.
Das Rillenkugellager 6222 C3 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen. Bei einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 38 mm nimmt das Bauteil auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und ermöglicht ruhigen Lauf im gesamten Drehzahlbereich.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt bei Lagerungen mit Wellendurchmessern von 110 mm zum Einsatz, bei denen kombinierte Lasten auftreten. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben zirkuliert Schmieröl oder Schmierfett direkt im Innenraum des Lagers. Das hält die Reibung gering. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Daher eignet sich die Ausführung für Einbauorte mit externem Schmiersystem und sauberer Gehäuseumgebung.
Das Kurzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft ab Werk. Erwärmt sich die Welle im Betrieb stärker als das Gehäuse oder erfordern feste Passungen ein radiales Übermaß, gleicht dieses Zusatzspiel den Durchmesserverlust aus. Das Lager neigt nicht zum Klemmen und behält seine Leichtgängigkeit. Das einreihige Rillenkugellager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt einen glatten Außenring ohne Nut oder Flansch.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 38 mm entsprechen die Maße der genormten Baureihe. Dies ermöglicht den Einbau auf Wellen und in Gehäusebohrungen mit passenden Lagersitzen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieses zusätzliche Radialspiel wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn thermische Dehnungen der Welle oder feste Presssitze das radiale Spiel im Betrieb verringern.
Ohne berührende Dichtscheiben entsteht kein zusätzlicher Reibungswiderstand an den Lagerringen. Schmierstoffe aus dem Gehäuse oder einer Schmierstoffzufuhr erreichen die Laufbahnen direkt, was auch die Wärmeabfuhr im Betrieb begünstigt.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius für dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig. Die tatsächliche Einsatzgrenze hängt dabei maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff ab.
Gefertigt ist die Ausführung in der Normaltoleranz P0, die den Spezifikationen PN und ABEC 1 entspricht. Diese Genauigkeit deckt gängige Industrieanwendungen mit Standardanforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit ab.
NSK Deutschland GmbH
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