FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,44 € | 46,39 € |
| 30 | 4,88 € | 43,95 € |
Rillenkugellager 6018 von FAG: Einreihiges Wälzlager mit 90 mm Bohrung und 140 mm Außendurchmesser für radiale sowie axiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6018 von FAG nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch Formstabilität im kontinuierlichen Betrieb aus. Dank der offenen Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich das Kugellager vor allem für Konstruktionen mit externer Abdichtung und Schmierstoffversorgung über ein bestehendes Öl- oder Fettsystem. Sie erhalten damit eine praxistaugliche Standardlösung für vielfältige Industrieanwendungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6018 in rotierenden Lagerstellen und allgemeinen Wellenführungen mit 90 mm Wellendurchmesser. Die symmetrische Rillengeometrie führt die Wälzkörper reibungsarm in den tiefen Laufbahnen von Innen- und Außenring. Da keine berührenden Dichtungen verbaut sind, läuft das Bauteil mit minimalem Anlaufmoment. Bei sachgerechter Öl- oder Fettschmierung ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt und deckt damit breite industrielle Einsatzbedingungen ab.
Bei der Auslegung der Lagerstelle spielt die Schmierstoffzuführung eine zentrale Rolle. Das offene Lager erlaubt einen ungehinderten Austausch von Schmieröl oder Schmierfett direkt an den Kontaktzonen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und trägt zur mechanischen Führung im laufenden Betrieb bei. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Lager problemlos auf passgenau bearbeiteten Wellen und Gehäusebohrungen montieren.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 24 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und weist weder einen Flansch noch eine Ringnut auf. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Welle und das Lagergehäuse diesen Maßen entsprechen.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Sie eignen sich für Einbauorte, an denen das Gehäuse über externe Dichtungen verfügt oder eine permanente Schmierung durch ein Ölumlaufsystem erfolgt. Das Schmiermittel kann dadurch ungehindert in das Innere der Laufbahnen gelangen und Wärme direkt abführen.
Die Bezeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für die normale Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser, Breite und Rundlauf. Für die überwiegende Mehrheit der industriellen Standardanwendungen und Maschinenkonstruktionen bietet diese Maßgenauigkeit eine vollkommen ausreichende Passgenauigkeit.
Das Kugellager ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Da weder wärmeempfindliche Kunststoffkäfige noch Elastomer-Dichtungen verbaut sind, setzt vor allem der verwendete Schmierstoff die praktische Betriebsgrenze. Stimmen Sie das Schmierfett oder Schmieröl stets auf die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen Ihrer Anlage ab.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die einreihig angeordneten Wälzkörper. Blechkäfige bieten ein geringes Eigengewicht und lassen ausreichend Freiraum für Schmiermittel im Lagerinnenraum. Das Material eignet sich für Standardanwendungen mit normalen Drehzahlen und ist unempfindlich gegenüber den meisten Industrieschmierstoffen.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf eine Welle mit Standardpassung und unter regulären Betriebstemperaturen ein passender Betriebsspielraum verbleibt.
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