SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,89 € | 169,00 € |
| 20 | 17,78 € | 160,11 € |
Das SKF Rillenkugellager 6217 NR/C3 (85x150x28 mm) bietet eine verlässliche axiale Fixierung über den Sprengring und zusätzliche Betriebsreserve durch C3-Lagerluft.
Das Rillenkugellager 6217 NR/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Die Ausführung von SKF besitzt eine Ringnut samt Sprengring im Außenring sowie eine leicht erhöhte Radiallagerluft C3. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich vorrangig für Bauräume mit externem Schmiersystem und separater Gehäuseabdichtung.
Dieses Wälzlager bewährt sich in Bauräumen, bei denen eine platzsparende axiale Festlegung im Gehäuse gefordert ist. Der Sprengring übernimmt die axiale Sicherung direkt in der Gehäusenut, sodass Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsdeckel entfallen können. Das spart axialen Bauraum und vereinfacht die Gehäusebearbeitung. Die Konstruktion nimmt radiale Lasten sowie moderate Axialkräfte auf. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Die Kombination aus Nut mit Sprengring (Kennzeichen NR) und vergrößerter Lagerluft (C3) bringt konkrete Montage- und Betriebsvorteile mit sich. Ein Sprengring erleichtert das axiale Positionieren bei durchgehenden Gehäusebohrungen. Die Lagerluft C3 trägt dazu bei, dass auch bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen auf Welle und Gehäuse stets ausreichend radiales Spiel erhalten bleibt. Bei der Konstruktion ist die Gehäusenut passend auf den Sprengring abzustimmen.
Der Innendurchmesser beträgt 85 mm, der Außendurchmesser 150 mm und die Breite 28 mm. Diese Abmessungen beziehen sich auf den Grundkörper des Lagers. Im Außenring befindet sich zusätzlich eine eingestochene Ringnut, in der der Sprengring zur axialen Sicherung angeordnet ist.
Das Kürzel NR steht für eine Ringnut im Außenring (N) in Verbindung mit dem zugehörigen Sprengring (R). Dieser Ring ermöglicht eine formschlüssige axiale Sicherung des Außenrings im Gehäuse. Konstruktiv erlaubt dies oft durchgehende Gehäusebohrungen ohne separate Anschlagschultern oder aufwendige Gehäusedeckel.
Die Lagerluftklasse C3 bietet ein vergrößertes radiales Spiel gegenüber der Normalausführung. Dies ist vorteilhaft, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse das Radialspiel nach dem Einbau verringern. Ebenso gleicht das C3-Spiel thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring Temperaturdifferenzen im Betrieb auftreten.
Da dieses einreihige Lager offen konstruiert ist und keine Dichtscheiben aufweist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem. Je nach Anforderung lässt sich das Lager über eine externe Öl- oder Fettschmierung versorgen. Eine externe Gehäuseabdichtung dient dem Schutz vor Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt.
Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs bleiben Ringe, Wälzkörper und Käfig formstabil. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich hängt in der Anwendung vom verwendeten Schmierstoff ab.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Standardtoleranz erfüllt die gängigen industriellen Anforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit bei präzise gefertigten Wellen- und Gehäusesitzen. Sie gewährleistet eine zuverlässige Austauschbarkeit bei Wartung und Instandhaltung.
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