NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,49 € | 9,38 € |
| 50 | 0,99 € | 8,88 € |
| 100 | 1,48 € | 8,39 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16009 -C3 von NKE Steyr misst 45x75x10 mm und bietet vergrößerte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 16009 -C3 von NKE Steyr ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit den Abmessungen von 45 mm Innen- und 75 mm Außendurchmesser bei 10 mm Baubreite eignet es sich für kompakte Konstruktionen. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Rillenkugellager 16009 -C3 nimmt vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den schmalen Querschnitt spart das Lager bei einer 45-mm-Welle wertvollen radialen und axialen Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Baugruppen, bei denen eine externe Abdichtung des Gehäuses bereits vorliegt und Schmieröl oder Fließfett ungehindert zirkulieren soll.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine im Vergleich zur Normalausführung vergrößerte Radiallagerluft. Dieses zusätzliche interne Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Ebenso kompensiert die C3-Lagerluft eine Verengung des Lagerspiels, die beim Aufpressen mit festen Passungen entsteht. Da das Lager ungedichtet ist, werden Schmierung sowie Schutz vor Verunreinigungen über das umgebende Gehäuse abgestimmt.
Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Kennzeichnend für diese Baugröße ist der geringe Querschnitt. Konstrukteure nutzen diese schmale Ausführung bevorzugt dort, wo bei vorgegebenem Wellendurchmesser nur wenig axialer Bauraum für die Lagerung zur Verfügung steht.
Als offenes Lager verzichtet diese Variante auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch gelangt Schmierstoff wie Getriebeöl oder Fließfett ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper, was die Reibung gering hält. Der Einsatz erfordert jedoch ein geschlossenes Gehäuse oder externe Dichtelemente, damit kein Schmutz in die Laufbahn eindringen kann.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für den praktischen Einsatz bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel, bis zu welcher Grenztemperatur die Lagerstelle sicher betrieben werden kann.
Die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) entspricht der genormten Standard-Genauigkeitsklasse für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Planlauf. Für gewöhnliche Anwendungen im Maschinenbau erzielt diese Genauigkeit einen sauberen Rundlauf und ermöglicht eine verlässliche Montage auf geschliffenen Wellen.
Der gepresste Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert das Aneinanderreiben der Wälzkörper. Er verbindet eine mechanische Festigkeit mit geringem Gewicht, was den Anlaufwiderstand minimiert. Zudem verhält sich das Blechmaterial neutral gegenüber mineralischen Schmierstoffen und den zulässigen Betriebstemperaturen.
Die leicht erhöhte Lagerluft C3 empfiehlt sich bei Anwendungen mit Temperaturdifferenzen zwischen rotierendem Innenring und festem Außenring. Auch feste Presssitze auf Welle oder Gehäuse verringern das anfängliche Lagerspiel. Durch die C3-Ausführung bleibt im laufenden Betrieb ausreichendes Radialspiel erhalten, was dazu beiträgt, vorzeitigen Verschleiß durch Verspannungen zu vermeiden.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint