FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 134,51 € | 2.555,64 € |
| 3 | 269,01 € | 2.421,14 € |
Das einreihige Rillenkugellager 61980 -M-C3 von FAG mit 400 mm Bohrung und Messingkäfig nimmt radiale sowie axiale Kräfte bei großen Wellendurchmessern auf.
Mit dem Rillenkugellager 61980 -M-C3 steht ein einreihiges Radialkugellager von FAG für Industrieanwendungen mit einer 400-mm-Welle zur Verfügung. Dieses Großlager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf, führt die Welle und nimmt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Durch die Ausführung mit Messingkäfig eignet sich das Wälzlager für kontinuierliche Beanspruchungen mit gleichmäßigem Lauf.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Rillenkugellager vor allem bei schweren Industriegetrieben und Großmaschinen. Dank des Außendurchmessers von 540 mm und einer Breite von 65 mm stützt das Lager rotierende Wellen ab. Der Einbau erfolgt dort, wo große Wellendurchmesser gelagert und axiale sowie radiale Kräfte kombiniert auftreten. Das Lager deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab und eignet sich daher für thermisch anspruchsvolle Arbeitsumgebungen.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen sowie thermischen Beanspruchungen stand. Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb aus. Wenn sich Welle und Innenring während des Einsatzes erwärmen, trägt das vergrößerte Radialspiel dazu bei, Verspannungen der Lagerringe zu vermeiden. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Betriebstemperatur und die gewählte Passung zu dieser vergrößerten internen Lagerluft passen.
Das Großlager besitzt eine Bohrung von 400 mm, einen Außendurchmesser von 540 mm und eine Breite von 65 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Normreihe für Großwälzlager. Der Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung der jeweiligen Konstruktion müssen vor der Montage mit diesen Maßen abgeglichen werden.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer bemessen. Diese Auslegung beugt einem Verklemmen der Wälzkörper vor, wenn sich der Innenring bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad stärker erwärmt und ausdehnt als das umgebende Gehäuse.
Das Kurzzeichen M steht für einen Käfig aus Messing. Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und Beständigkeit gegen Schmierstoffzusätze. Sie eignen sich für Antriebe, bei denen Stoßbelastungen, Vibrationen oder Beschleunigungskräfte auf das Lager einwirken.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität der Lagerringe und die Festigkeit des Messingkäfigs erhalten. Der verwendete Schmierstoff muss auf diese Spanne abgestimmt sein, damit der Schmierfilm auch bei höheren Betriebstemperaturen tragfähig bleibt.
In dieser offenen Ausführung verfügt das Lager über keine integrierten Dichtungen. Die Schmierung erfolgt direkt über das Maschinengehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett. Den Schutz gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit muss die umgebende Gehäusekonstruktion über externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe übernehmen.
Diese einreihige Konstruktion nimmt in erster Linie hohe Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Kugellager gleichzeitig Axialkräfte in beiden Richtungen. Diese Kombination eignet sich für Konstruktionen, bei denen schwere Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden.
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