NKE
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6312 -M-C3-SQ77 von NKE Steyr misst 60x130x31 mm und schützt elektrische Antriebe vor schädigendem Stromdurchgang.
Das Rillenkugellager 6312 -M-C3-SQ77 ist ein einreihiges Wälzlager mit 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), verfügt die Ausführung über einen massiven Messingkäfig sowie eine isolierende Beschichtung am Außenring. Diese Schicht hält Spannungen bis 1000 Volt stand und schützt die Laufbahnen vor parasitären Lagerströmen. Die leicht erhöhte C3-Radiallagerluft erlaubt den Einsatz bei Temperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elektrische Spannungen die Wälzkörper und Laufbahnen gefährden. Typische Einsatzfelder sind frequenzumrichtergesteuerte Elektromotoren, Generatoren und Industrieantriebe. Die isolierende Schicht auf der Außenring-Mantelfläche unterbricht den Stromkreis zwischen Gehäuse und Welle. So beugt das Bauteil Schäden wie Elektroerosion, Riffelbildung und vorzeitiger Schmierstoffalterung im industriellen Dauerbetrieb vor.
Die Kennzeichnung SQ77 weist auf eine isolierende Schicht an den Außenflächen des Außenrings hin, die Durchschläge bis 1000 Volt abwehrt. Der massive Messingkäfig sorgt für eine präzise Führung der Wälzkörper bei Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse. Die vergrößerte C3-Lagerluft gleicht wärmebedingte Ausdehnungen im Betrieb aus.
Kennzeichnend ist die Kombination der Standardabmessungen 60x130x31 mm mit einer stromisolierenden Schicht auf den Außenflächen des Außenrings. Diese Beschichtung hält Spannungen bis 1000 Volt ab. Ein Messingkäfig und die vergrößerte C3-Radiallagerluft machen das Lager geeignet für thermisch und mechanisch anspruchsvolle Industrieantriebe.
Die Kennung SQ77 steht bei NKE Steyr für eine Beschichtung der Außenflächen des Außenrings zur Stromisolierung. Sie unterbricht den Stromfluss zwischen Welle und Gehäuse bis zu einer Spannung von 1000 Volt. Das schützt die Laufbahnen und Kugeln vor schädlichem Stromdurchgang und verringert das Risiko von Elektroerosion.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche innere Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht straffe Passungen beim Einbau sowie betriebsbedingte thermische Ausdehnungen aus. Dadurch bleibt der leichte Lauf auch bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring erhalten.
Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss der gewählte Schmierstoff im Gehäuse ebenfalls für die jeweils auftretenden Betriebstemperaturen geeignet sein.
Ein massiver Messingkäfig zeichnet sich gegenüber einfachen Stahlblechkäfigen durch hohe mechanische Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper auch bei starken Beschleunigungen, Schwingungen oder Stoßbelastungen. Zudem ist Messing unempfindlich gegenüber Alterungsprozessen, die bei Schmierstoffen unter erhöhten Betriebstemperaturen auftreten können.
Da dieses Lager ohne eigene Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt ist, übernehmen externe Dichtungen in der Gehäusekonstruktion den Schutz vor Verunreinigungen. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgt direkt über den Einbauraum im Gehäuse, abgestimmt auf die jeweiligen Drehzahlen und thermischen Betriebsbedingungen.
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