NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 3,33 € |
| 50 | 10% | 3,16 € |
| 150 | 15% | 2,98 € |
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Das offene Rillenkugellager 6304 C3 von NACHI (20x52x15 mm) bietet erhöhte Lagerluft für wärmebedingte Ausdehnungen bei vorwiegend radialer Beanspruchung.
Mit dem Rillenkugellager 6304 C3 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager für industrielle Antriebs- und Führungskonstruktionen. Das Bauteil von NACHI besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Modell vor allem für öl- oder fettgeschmierte Bauräume. Es nimmt hohe Radiallasten sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Konstrukteure nutzen dieses Radialkugellager bevorzugt in Wellenlagerungen, bei denen eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse erfolgt. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtungen arbeitet das Lager mit geringem Reibungswiderstand. Typische Einsatzfelder finden sich in stationären Aggregaten, bei denen das Schmiermittel im Ölbad zirkuliert oder durch regelmäßige Wartungsintervalle neu eingebracht wird. Das Fehlen von Dichtelementen erleichtert zudem das Auswaschen alter Schmierstoffe.
Die Kennzeichnung C3 weist eine gegenüber der Normalausführung leicht vergrößerte Radiallagerluft aus. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen wirkt einem Verklemmen entgegen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dies geschieht häufig, wenn die Welle betriebsbedingt wärmer wird als das umgebende Lagergehäuse. Bei festen Passungen verengt sich das Lagerspiel durch das Aufpressen auf den Wellensitz, was die C3-Ausführung gezielt ausgleicht. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 15 mm. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine Lagerluftklasse, die über dem normalen Standardmaß liegt. Diese vergrößerte Radialluft dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle oder Verengungen durch feste Passsitze zu kompensieren. Das Lager bleibt dadurch auch bei thermischer Belastung leichtgängig, ohne dass es zu Verspannungen im Inneren kommt.
Ein offenes Lager besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Konstruktion minimiert die interne Reibung und erlaubt eine ungehinderte Zufuhr externer Schmiermittel, beispielsweise im Ölbad oder über Schmiernippel. Es setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder ein abgedichtetes Außengehäuse voraus, um Schmutzeintrag zu verhindern.
Ringkörper und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Tragfähigkeit im Wälzkontakt aus. Zur Führung der rollenden Elemente dient ein leichter Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Das offene Lager ist für Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Da keine elastischen Dichtungen aus Kautschuk verbaut sind, wird die thermische Grenze im oberen Bereich primär durch die Maßstabilität des Stahls und das verwendete Schmiermittel bestimmt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller industriellen Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in der Antriebstechnik vollkommen.
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