NSK
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Das Rillenkugellager 63/32 NRC3 von NSK kombiniert eine 32-mm-Bohrung mit Ringnut und Sprengring zur axialen Gehäusefixierung bei erhöhter Betriebstemperatur.
Dieses einreihige Rillenkugellager 63/32 NRC3 dient der Aufnahme radialer Belastungen sowie moderater Axialkräfte in beiden Richtungen. NSK fertigt das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 32 mm Bohrung, 75 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen. Die offene Ausführung kommt vor allem in Baugruppen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung über Öl- oder Fettkreisläufe im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius zum Einsatz.
Das Lager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen der axiale Bauraum für Gehäuseschultern begrenzt ist. Durch den integrierten Sprengring im Außenring lässt sich die Baueinheit direkt im Durchgangsgehäuse fixieren, was separate Deckel oder Sicherungsringe erübrigt. Die offene Bauform ermöglicht die Zufuhr von Schmierstoffen aus dem System, während axiale Führungskräfte über die Ringnut in die Gehäusewand abgeleitet werden.
Die Kennzeichnung NR steht für die Kombination aus Ringnut und Sprengring am Außenring zur einfachen axialen Fixierung im Gehäusesitz. Der Zusatz C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Reserve wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn Erwärmung oder feste Passungen das Betriebsspiel verengen. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt dies einen gleichmäßigen Lauf unter thermischer Belastung.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 32 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm. Der im Außenring eingesetzte Sprengring ragt radial über den Außendurchmesser hinaus, um im Lagersitz als axialer Anschlag zu dienen.
Das Kürzel setzt sich aus zwei Merkmalen zusammen: Der Buchstabe N kennzeichnet eine Ringnut im Außenring, während das R das Vorhandensein des passenden Sprengrings angibt. Der Zusatz C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft hin, die thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ausgleicht.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben und verfügen ab Werk über keine Schmierstofffüllung. Sie werden direkt über das Schmiersystem der umgebenden Konstruktion mit Öl oder Wälzlagerfett versorgt. Vor der Inbetriebnahme ist für eine geeignete Schmierung sowie externe Abdichtung gegen Schmutzeintrag zu sorgen.
Dank der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig deckt dieses Modell einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Ohne elastomere Dichtelemente bleibt das Bauteil auch bei höheren Temperaturen einsatzfähig. Das verwendete Schmiermittel muss auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung bietet für den allgemeinen Maschinenbau ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Maßhaltigkeit, Laufverhalten und zweckmäßiger Montage auf der Welle.
Der Sprengring sitzt in einer Ringnut des Außenrings und dient als axialer Anschlag. Er ermöglicht die axiale Festlegung des Wälzlagers in einer zylindrischen Gehäusebohrung ohne Gehäuseschulter, wodurch axiale Haltekräfte direkt aufgenommen werden.
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