NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 60,56 € | 544,99 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6040 von NSK bietet mit den Hauptabmessungen 200x310x51 mm eine Lösung für Industrieanwendungen mit Radial- und Axiallasten.
Das Rillenkugellager 6040 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager für Maschinenbaugruppen mit Wellendurchmessern von 200 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Großlager durch eine Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) aus. Wälzkörper und Laufbahnen nehmen radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende axiale Lasten auf. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager direkt in geschmierte Getriebe- oder Maschinengehäuse integrieren, wodurch Schmierstoffe ungehindert zirkulieren.
Lager dieser Dimensionierung kommen vor allem in schweren Industrieantrieben, Getrieben und Wellenlagerungen zum Einsatz. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Dauerbelastung gleichmäßig in der Laufbahn. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, eignet es sich für geschützte Einbauumgebungen mit Schmierstoffzufuhr über Öl oder Fett. Der zulässige Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt thermische Anforderungen im industriellen Betrieb ab.
Dieses Modell verfügt über eine normale Radiallagerluft für gebräuchliche Passungskombinationen auf Welle und Gehäuse. Da herstellerseitig keine Dichtungen integriert sind, dichten externe Gehäusedichtungen die Lagerstelle gegen Partikel ab. Bei der Montage des 51 mm breiten Innenrings tragen saubere Anlageschultern und fluchtende Lagersitze dazu bei, Verspannungen zu vermeiden. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung schützt den Wälzlagerstahl vor Verschleiß.
Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 51 mm gehört diese Ausführung zu den echten Großlagern. Sowohl der Innen- als auch der Außenring sind zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz präzise nach Standard-Industrienormen.
Die offene Konstruktion ermöglicht den freien Austausch von Schmierstoffen im laufenden Betrieb, beispielsweise in ölbadgeschmierten Getrieben oder Systemen mit Umlaufschmierung. Zudem entstehen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung reduziert. Voraussetzung für den Einsatz ist ein Gehäuse, das die Lagerstelle extern wirksam vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten des Lagers. Sie stellt den industriellen Standard für allgemeine Maschinenbauanwendungen dar und unterstützt einen präzisen Rundlauf bei fachgerechter Bearbeitung der Lagersitze auf Welle und im Gehäuse.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und vertragen den vollen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ohne Festigkeitseinbußen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorhandene radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die 200-mm-Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungsüberdeckung. Bei üblichen Betriebstemperaturen verbleibt das notwendige Betriebsspiel, um Leichtgängigkeit und eine gleichmäßige Lastverteilung zu unterstützen.
Ringe und Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Härte, gute Druckfestigkeit und ausgeprägte Formstabilität im Temperaturbereich bis +150 Grad aus. Er ist speziell darauf ausgelegt, wiederkehrenden Überrollbeanspruchungen im industriellen Dauereinsatz standzuhalten.
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