SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,70 € | 89,32 € |
| 20 | 9,40 € | 84,62 € |
Das Rillenkugellager 309 von SKF bietet mit den Maßen 45x100x25 mm eine offene Ausführung mit Einfüllnuten für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 309 gehört zu den einreihigen Wälzlagern und nimmt vorrangig radiale Belastungen im laufenden Betrieb auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses SKF-Lager durch eine solide Grundkonstruktion aus. Bei einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich das Lager für viele Wellenkonstruktionen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Bauform kommt vor allem bei Lagerstellen mit hohen Radialkräften zum Einsatz. Die Ausführung mit Einfüllnuten am Außenring ermöglicht die Unterbringung einer größeren Kugelanzahl, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Standardlagern gleicher Baugröße steigert. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ist die Ausführung für saubere Einbauumgebungen mit externer Schmierung oder geschützten Schmierstoffkammern vorgesehen.
Einfüllnuten im Ring erlauben eine höhere Bestückung mit Wälzkörpern, begrenzen jedoch die zulässige Axiallast in Richtung der Nut. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung daher, dass vorwiegend Radialkräfte aufgenommen werden sollen. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Weil keine werkseitige Dichtung verbaut ist, stimmen Sie das Schmiermedium direkt auf die Betriebstemperatur zwischen -20 und +120 Grad ab.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm entspricht das Lager den standardisierten Abmessungen der Reihe 309. Dadurch lässt sich die Komponente passgenau in entsprechende Gehäuse- und Wellenpassungen integrieren.
Einfüllnuten am Außenring ermöglichen das Einsetzen zusätzlicher Wälzkörper bei der Fertigung. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Kugeln im Lager, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen ohne Nuten vergrößert. Die Aufnahme axialer Kräfte wird durch diese Nutgeometrie allerdings herabgesetzt.
Mangels integrierter Dichtscheiben erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse. Die Schmierung erfolgt wahlweise über Ölkreisläufe oder manuell eingebrachtes Wälzlagerfett, das für den zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad geeignet sein muss.
Diese Angabe bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im unverbauten Zustand. Dieses Betriebsspiel eignet sich für gewöhnliche Passungskombinationen und Anwendungen ohne extreme thermische Ausdehnungen der Welle, um einen gleichmäßigen Rundlauf ohne unnötige Verspannungen zu unterstützen.
P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die Normaltoleranz für Wälzlager. Die Normierung legt die maximalen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Diese Genauigkeitsstufe genügt für die gängigen Anwendungen im Maschinenbau und in der industriellen Antriebstechnik.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält sie gleichmäßig auf Abstand zueinander. Die Konstruktion weist ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit auf. Zudem ist dieser Käfigtyp unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen und synthetischen Schmierstoffen im regulären Temperaturbereich.
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