SKF
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Das Rillenkugellager 6407 NR von SKF bietet mit 35 mm Bohrung und Sprengring eine montagefertige Lösung zur axialen Fixierung im Gehäuse.
Das Rillenkugellager 6407 NR ist ein einreihiges Radialkugellager von SKF, das radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende axiale Führungskräfte aufnimmt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Lager über eine Ringnut samt Sprengring am Außenring. Mit den Abmessungen von 35 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und einer Breite von 25 mm eignet sich das offene Wälzlager für den Betrieb in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Durch die Ausführung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt es sich passgenau in industrielle Standardkonstruktionen ein.
Konstruktionen mit axialer Bauraumbegrenzung nutzen das Rillenkugellager 6407 NR zur vereinfachten Lagerung. Der Sprengring übernimmt die axiale Festlegung direkt in der Gehäusebohrung, wodurch Anlaufbünde oder Gehäusedeckel entfallen können. Diese Ausführung eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen Bauteile zentriert und radiale Hauptlasten geführt werden müssen.
Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ist das Lager für wechselnde thermische Bedingungen ausgelegt. Da es als offenes Lager ausgeführt ist, erreicht das Schmiermittel der umgebenden Konstruktion unmittelbar die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig.
Der vormontierte Sprengring in der Ringnut vereinfacht die Gehäusegestaltung und ermöglicht eine axial kompakte Anordnung. Anstelle aufwendiger Gehäuseschultern genügt eine passende Eindrehung in der Bohrung, um das Lager axial zu sichern. Dies erleichtert die Montage und reduziert den Bearbeitungsaufwand der Anschlussbauteile.
Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das Rillenkugellager 6407 NR als offenes Bauteil keine integrierten Dichtungen besitzt. Eine externe Abdichtung des Gehäuses schützt die Laufbahnen vor Schmutzpartikeln. Mit der normalen Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager reguläre Betriebsbedingungen ohne erhöhte Lagerluftanforderungen ab.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem passenden Sprengring. Diese Kombination dient zur direkten axialen Fixierung des Lagers in einer Gehäusebohrung. Konstruktionen sparen dadurch zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Gehäusedeckel oder Sicherungsringe an der Gehäusewand ein.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Baubreite von 25 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für einreihige Rillenkugellager. Der Außenring verfügt zusätzlich über die Ringnut zur Aufnahme des Sprengrings.
Offene Rillenkugellager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie eignen sich für Anwendungen, bei denen das Lager direkt über eine externe Schmierung versorgt wird. Zudem erzeugen offene Bauformen kein Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen, was thermische Verluste im Betrieb gering hält.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Werkstoff aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb ist die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Diese Angabe bezeichnet die Standardtoleranzklasse von Wälzlagern nach P0 bzw. PN oder der Klassifizierung nach ABEC 1. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für allgemeine Maschinenbauanwendungen bietet diese Klasse die passende Genauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte Erwärmungen sowie übliche Passungsübermaße bei der Montage aus. Für Standardanwendungen ohne ungewöhnlich hohe Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse ist diese Auslegung passend.
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