KOYO
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Das Rillenkugellager 6828 2RS von JTEKT-KOYO kombiniert eine platzsparende Bauform von 140x175x18 mm mit beidseitig wirksamen Dichtlippen gegen Schmutzeintrag.
Das Rillenkugellager 6828 2RS von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Radialkugellager mit besonders geringer radialer Querschnittshöhe. Bei einem Innendurchmesser von 140 mm und einem Außendurchmesser von 175 mm misst die Baubreite 18 mm. Konstruktionen mit beengten Einbauverhältnissen nutzen diese Abmessungen, um Gewicht sowie Bauraum einzusparen, ohne auf die Aufnahme radialer Führungskräfte zu verzichten. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die Ausführung über einen stabilen Stahlblechkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Lager kommt vorwiegend in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen ein großer Wellendurchmesser auf engem Raum gelagert werden soll. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau, bei kompakten Gehäusen sowie bei Lagerungen von Hohlwellen. Das Rillenkugellager nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Durch die zylindrische Passfläche ohne Außenringflansch lässt sich der Außenring bündig in Gehäusebohrungen einpassen.
Die Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnen beidseitig montierte, schleifende Gummidichtlippen. Diese Dichtungsvariante dient dazu, das Innere des Wälzlagers vor dem Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu schützen und das Schmiermittel im Lagerraum zu halten. Da das Bauteil mit normaler Radiallagerluft und in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ausgeführt ist, eignet es sich für gebräuchliche Passungsauslegungen. Für Umgebungen mit Staub- oder Feuchtigkeitseinwirkung stellt diese geschlossene Ausführung eine wartungsarme Lösung dar.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 175 mm sowie einer Breite von 18 mm zeichnet sich dieses Lager durch einen sehr schmalen Querschnitt aus. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, sodass ein bündiger Einbau in die Gehäusebohrung problemlos möglich ist.
Der Zusatz 2RS weist auf zwei schleifende Dichtscheiben hin, die an Innen- und Außenring anliegen. Sie tragen dazu bei, das Austreten von Schmierstoff zu mindern und das Eindringen von Partikeln sowie Spritzwasser abzuwehren. Dies unterstützt den Betrieb unter fordernden Umgebungsbedingungen.
Dieses Rillenkugellager ist mit normaler Radiallagerluft versehen. Diese Auslegung unterstützt bei regulären Passungen von Welle und Gehäuse ein ausgewogenes Spiel im Betriebszustand. Sie trägt dazu bei, Verspannungen im Wälzkörperkontakt zu vermeiden, solange keine ungewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Dieser Bereich wird durch das Material der Dichtlippen und den Schmierstoff bestimmt. Für Anwendungen innerhalb dieser thermischen Grenzen erlaubt das Bauteil einen gleichmäßigen Lauf ohne übermäßigen Verschleiß der Dichtungen.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufrillen von Innen- und Außenring. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein niedriges Eigengewicht bei gleichzeitig guter Festigkeit aus. Zudem erweisen sie sich als unempfindlich gegenüber den üblichen Schmierstoffen im industriellen Alltag.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, vergleichbar mit dem Standard ABEC 1. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau. Sie legt Grenzmaße für Rundlauf, Außendurchmesser und Bohrung fest, sodass die Austauschbarkeit bei passenden Gehäuse- und Wellensitzen ermöglicht wird.