SKF
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| 35 | 4,13 € | 37,18 € |
Das Rillenkugellager W61804 -2Z von SKF kombiniert nichtrostenden Stahl mit kompakten Abmessungen von 20x32x7 mm und beidseitigen Deckscheiben.
Dieses einreihige Rillenkugellager W61804 -2Z eignet sich für Lagerungen, die bei geringem Bauraum Schutz vor Feuchtigkeitseinflüssen verlangen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, was der Bildung von Korrosion bei Kontakt mit Feuchtigkeit entgegenwirkt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft gleichmäßig in den Laufbahnen. Das Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt Wellen mit einem Durchmesser von 20 mm zuverlässig ab.
Konstrukteure setzen diese Ausführung ein, wenn der radiale Bauraum begrenzt ist und zugleich korrosive Umgebungsbedingungen herrschen. Die Bauart bewährt sich bei beengten Einbauverhältnissen und Feuchtigkeitseinwirkung. Durch den nichtrostenden Stahl eignet sich das Lager für Einsatzbereiche mit erhöhten Anforderungen an den Korrosionsschutz. Das schmale Querschnittsprofil der Baureihe 618 ermöglicht dabei kompakte Konstruktionen, ohne die exakte Führung der Welle zu beeinträchtigen.
Die beidseitigen Deckscheiben mit dem Kürzel 2Z schützen das Lagerinnere berührungslos vor Schmutzpartikeln und halten Schmierstoff im Wälzraum. Da die metallischen Abdeckungen keinen Schleifkontakt zum Innenring haben, entsteht im Betrieb keine zusätzliche Reibungswärme. Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Die Einstufung in die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 trägt zu gleichmäßigen Laufeigenschaften im industriellen Dauereinsatz bei.
Das Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Breite von 7 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Dünnring-Reihe 618 für platzsparende Lagerstellen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über weder Flansch noch Nut.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig montierte Deckscheiben aus Blech. Diese Scheiben schützen das Innere berührungslos vor dem Eindringen von Staub und Partikeln. Weil kein reibender Kontakt zum Innenring vorliegt, bleibt das Drehmoment gering und es entsteht keine thermische Mehrbelastung.
Sowohl die Außen- und Innenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl. Dieser Werkstoff schützt das Kugellager vor Korrosionsschäden durch Feuchtigkeit. Im Inneren führt ein Käfig aus Stahlblech die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand in den Laufbahnen.
Eine normale Radiallagerluft kennzeichnet ein internes Lagerspiel im üblichen Standardbereich. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und Passungsüberdeckungen auf der Welle aus. Für gängige Gehäuse- und Wellensitze unterstützt diese Lagerluft einen gleichmäßigen und vibrationsarmen Lauf.
Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Dieser Bereich deckt weite Teile industrieller Betriebsumgebungen ab. Für eine lange Gebrauchsdauer sollte die Betriebstemperatur diesen definierten Bereich im Dauerbetrieb nicht überschreiten.
Als radiales Rillenkugellager nimmt es vorwiegend Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tief eingewölbten Laufrillen kann das Wälzlager zusätzlich moderate Axialkräfte in beiden Richtungen führen. Bei rein axialer Belastung ist die Verwendung spezialisierter Axiallager zu prüfen.
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