SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,62 € | 87,83 € |
| 20 | 9,24 € | 83,21 € |
Das Rillenkugellager 6313 NR/C3 von SKF mit 65x140x33 mm kombiniert eine axiale Fixierung per Ringnut und Sprengring mit erhöhter C3-Lagerluft.
Das einreihige Rillenkugellager 6313 NR/C3 von SKF nimmt vornehmlich radiale Belastungen sowie beidseitig axiale Führungskräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt dieses offene Wälzlager über eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 33 mm. Konstrukteure setzen die Ausführung für rotierende Wellen ein, bei denen eine definierte axiale Sicherung im Lagergehäuse bei thermischer Beanspruchung erforderlich ist.
Dieses offene Rillenkugellager eignet sich für industrielle Lagerungen mit mittleren bis schweren Radiallasten, bei denen Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad auftreten. Dank des formstabilen Stahlblechkäfigs und der Konstruktion aus 100Cr6-Wälzlagerstahl führt die Konstruktion rotierende Wellen gleichmäßig und präzise im Dauerbetrieb.
Zusätzlich vereinfacht der vormontierte Sprengring im Außenring die Gehäusekonstruktion. Aufwendige gehäuseseitige Anschlagbunde oder Distanzringe entfallen, wodurch sich das Bauteil vor allem für Antriebe mit axial begrenztem Bauraum anbietet.
Die Kombination aus Ringnut mit Sprengring (Kürzel NR) und vergrößerter C3-Lagerluft erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse und kompensiert wärmebedingte Ausdehnungen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft wirkt Verspannungen entgegen, falls zwischen Innenring und Außenring während des Betriebs ein deutliches Temperaturgefälle entsteht.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ist die Ausführung für Einbauräume mit bauseitiger Dichtung und Schmierstoffversorgung vorgesehen. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Bauteil den üblichen Präzisionsanforderungen auf Standard-Lagersitzen.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm weist die Ausführung genormte Abmessungen auf. Diese standardisierten Maße ermöglichen eine exakte Zuordnung zu Welle sowie Gehäusebohrung und erleichtern die Auslegung neuer Lagerstellen ebenso wie den Komponententausch.
Das Kürzel NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring samt eingesetztem Sprengring. Dieses Konstruktionsmerkmal übernimmt die axiale Fixierung des Wälzlagers direkt in der Gehäusebohrung. Konstrukteure sparen dadurch axiale Sicherungsringe oder Gehäuseschultern ein, was den Bauraumbedarf in axialer Richtung reduziert.
Der Zusatz C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese größere Spanne zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft bei hohen Betriebstemperaturen oder festen Passungen. Sie wirkt einem Verspannen des Lagers bei Erwärmung entgegen und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf.
Da die Ausführung keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben besitzt, muss die Lagerstelle über die umgebende Gehäusekonstruktion gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Die Schmierung erfolgt je nach Betriebsbedingungen extern über Schmierfett oder Schmieröl, wobei die offene Bauform einen ungehinderten Schmierstoffaustausch im Betrieb ermöglicht.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bieten Formstabilität über dieses definierte Spektrum. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweilige thermische Belastung freigegeben ist.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Käfig zur Führung der Kugelreihe ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt. Diese Werkstoffkombination sorgt für hohe Verschleißfestigkeit, Formstabilität und Temperaturunempfindlichkeit bei industriellen Anwendungen.
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