SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6310 M/C4VL0241 von SKF (50x110x27 mm) schützt mit beschichtetem Außenring vor Stromdurchgang bis 1000 Volt bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das einreihige Rillenkugellager 6310 M/C4VL0241 von SKF ist ein offenes Wälzlager mit den Hauptabmessungen 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt diese Ausführung eine Stromisolierung an den Außenflächen des Außenrings. Die Beschichtung widersteht elektrischen Spannungen von bis zu 1000 Volt. In Kombination mit einem Messingkäfig und der stark vergrößerten Lagerluft C4 eignet sich die Variante für anspruchsvolle thermische sowie elektrische Einsatzbedingungen.
Dieses stromisolierte Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elektrische Spannungen auftreten und vagabundierende Ströme die Laufbahnen beschädigen können. Typische Einsatzfelder finden sich in elektrischen Antrieben und Generatoren. Durch die Isolierschicht am Außenring dient das Bauteil dazu, Stromdurchgang abzuwehren, der sonst zu Riffelbildung oder vorzeitiger Schmierstoffalterung führen kann. Die Konstruktion ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt und eignet sich für Industrieumgebungen mit kontinuierlicher Belastung.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring deutliche Temperaturunterschiede herrschen. Der geführte Messingkäfig sorgt auch bei Vibrationen oder schnellen Drehzahlwechseln für eine formstabile Führung der Wälzkörper. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, stimmen Sie Schmierstoffversorgung und Gehäuseabdichtung passend auf die jeweilige Betriebsumgebung ab.
Die Kennzeichnung VL0241 beschreibt eine elektrische Isolierung der Außenflächen des Außenrings. Diese Beschichtung bietet Durchschlagschutz gegen Spannungen von bis zu 1000 Volt. Sie dient dazu, schädlichen Stromdurchgang durch die Wälzkörper in die Laufbahnen zu verhindern, wodurch elektrisch induzierte Oberflächenschäden und vorzeitiger Schmierstoffabbau vermieden werden.
Das einreihige Rillenkugellager besitzt 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für Ringe und Wälzkörper.
Die Einstufung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Standardbereich sowie über der Stufe C3 liegt. Sie verleiht dem Lager größeres radiales Spiel im Ausgangszustand. Dadurch bleibt das Lager funktionsfähig, wenn feste Passungssitze oder betriebsbedingte Temperaturdifferenzen die radiale Lagerluft verringern.
Das offene Rillenkugellager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Da ab Werk keine Dichtscheiben verbaut sind, bestimmt der bauseits zugeführte Schmierstoff die tatsächliche thermische Grenze. Schmierfett oder Schmieröl sowie externe Gehäusedichtungen müssen für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet sein.
Das Kurzzeichen M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Der Werkstoff verfügt über gute Gleiteigenschaften und widersteht starken mechanischen Schwingungen. Bei wechselnden Belastungen oder erhöhter Betriebstemperatur bis +150 Grad führt der Messingkäfig die Wälzkörper formstabil entlang der Laufrillen.
Diese Bauform besitzt herstellerseitig keine Berührungs- oder Spaltdichtungen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt vollständig über die umgebende Konstruktion des Maschinengehäuses. Passende externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme tragen dazu bei, dass Schmiermittel im Lager verbleibt und keine Fremdkörper eindringen.
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