NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,73 € | 13,78 € |
| 25 | 1,46 € | 13,05 € |
| 50 | 2,18 € | 12,33 € |
Das Rillenkugellager 6012 von NSK mit den Maßen 60x95x18 mm nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und überzeugt durch vielseitige Verwendbarkeit.
Das Rillenkugellager 6012 gehört zu den am häufigsten genutzten Wälzlagertypen im allgemeinen Maschinenbau. Die Konstruktion besteht aus Ringen und Wälzkörpern aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als einreihiges Lager überträgt dieses Bauteil vor allem radiale Lasten, stützt aber bauartbedingt auch beidseitige Axialkräfte ab. NSK fertigt die Ausführung in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, passend für übliche industrielle Präzisionsanforderungen.
Dieses Lager wird vorrangig bei rotierenden Wellen eingesetzt, die überwiegend radial und zusätzlich axial geführt werden müssen. Die Bauform ohne Flansch und ohne Nut am Außenring erlaubt einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand, was Reibung verringert und den Rundlauf stabilisiert. Dadurch eignet sich die Ausführung für kontinuierliche Rotationsbewegungen bei moderater Temperaturentwicklung.
Als offenes Lager besitzt das Modell 6012 keine integrierten Dichtelemente an den Stirnseiten. Diese Konstruktion erlaubt eine direkte Schmiermittelzufuhr über ein externes Schmiersystem wie ein Ölbad oder eine Umlauftemperierung. Um das Eindringen von Schmutz zu verhindern, ist im Gehäuseumfeld eine externe Abdichtung vorzusehen. Mit normaler Radiallagerluft und einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Lager standardmäßige Betriebsbedingungen im industriellen Umfeld ab.
Mit 60 mm Innendurchmesser, 95 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite besitzt das Rillenkugellager genormte Abmessungen. Diese Werte bestimmen den erforderlichen Bauraum sowie die Passungssitze auf der Welle und im Gehäuse.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt sie gleichmäßig auf der Laufbahn. Die stabile Blechausführung beansprucht wenig Bauraum, widersteht den üblichen Betriebstemperaturen und erlaubt eine freie Verteilung des Schmiermittels im Lagerinneren.
Bei einer offenen Ausführung fehlen beidseitige Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper direkt zugänglich bleiben. Das erleichtert das Durchspülen sowie Nachschmieren und minimiert das Reibmoment, setzt jedoch eine vor Schmutz geschützte Gehäuseumgebung voraus.
Die Einstufung als normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern vor der Montage. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen und bei betriebsbedingter Erwärmung ein ungehinderter Lauf erhalten bleibt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem Rahmen ihre Formstabilität, sofern das eingesetzte Schmiermittel für dieselben Temperaturen freigegeben ist.
Diese Kennzeichnung steht für die Standardtoleranz bei Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Abweichungen für Hauptmaße, Rundlauf und geometrische Genauigkeit fest und entspricht den grundlegenden Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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