NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,21 € | 22,98 € |
| 25 | 2,43 € | 21,76 € |
| 50 | 3,64 € | 20,55 € |
Das Rillenkugellager 6309 C3 von NSK bietet mit 45x100x25 mm und vergrößerter Lagerluft zuverlässigen Lauf bei erhöhter Temperaturentwicklung.
Das Rillenkugellager 6309 C3 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für die Aufnahme radialer sowie axialer Führungskräfte. In der Ausführung mit den Abmessungen 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite besteht das Bauteil aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch sich das Lager präzise in zylindrische Standardgehäuse einpassen lässt.
Dieses Wälzlager wird vorwiegend in Konstruktionen eingesetzt, bei denen radiale Hauptlasten wirken und Betriebsbedingungen höhere Betriebstemperaturen mit sich bringen. Die Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring ist für klassische zylindrische Lagersitze konzipiert. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Konstruktionen mit externer Abdichtung nutzen die freie Schmierstoffzirkulation im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieses zusätzliche radiale Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn Innen- und Außenring unterschiedliche Temperaturen annehmen. Ebenso fängt die C3-Luft ein Verengen des Lagerspiels auf, das durch stramme Passungen auf der Welle oder im Gehäuse entsteht. Vor dem Einbau stimmen Anwender die Schmierstoffauswahl auf die offene Bauweise ab, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Beide Ringe besitzen zylindrische Passflächen ohne Flansch oder Sprengringnut. Dank dieser standardisierten Abmessungen lässt sich die Komponente passgenau in entsprechende Lagersitze integrieren.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für ein vergrößertes Radialspiel im unbelasteten Ausgangszustand. Diese Ausführung dient dazu, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden, falls Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder stramme Einpassungen das Spiel verengen. Das Lager bleibt dadurch auch bei thermischer Beanspruchung drehfähig.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmierfett oder Schmieröl aus dem umgebenden System ungehindert in den Wälzraum gelangt. Diese Variante erzeugt keine zusätzliche Reibung durch berührende Dichtlippen. Für den Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit sorgt hierbei die Abdichtung der übergeordneten Gehäusekonstruktion.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Einsatzbereich geeignet. Bei der Inbetriebnahme ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Im Inneren des Lagers ist ein Käfig aus Stahlblech verbaut, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand führt. Diese Käfigbauart verbindet geringes Eigengewicht mit mechanischer Festigkeit. Sie eignet sich für wechselnde Drehzahlen und ermöglicht den ungehinderten Durchtritt von Schmierstoffen im Wälzraum.
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