FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,98 € | 18,59 € |
| 25 | 1,96 € | 17,61 € |
| 50 | 2,94 € | 16,63 € |
Das Rillenkugellager 6309 -C-C3 (-C3) von FAG ist mit 45x100x25 mm und C3-Lagerluft für thermische oder wechselnde Belastungen ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6309 -C-C3 (-C3) ist ein vielseitiges Radialkugellager für anspruchsvolle industrielle Baugruppen. Die Konstruktion stammt von FAG und besitzt tiefe Laufrillen sowie aufeinander abgestimmte Kugelgeometrien. Mit einer 45 mm Bohrung, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm deckt diese Baugröße breite Einsatzfelder im allgemeinen Maschinenbau ab. Es nimmt vorwiegend Radialkräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitig auftretenden Axialkräften.
Dieses Wälzlager eignet sich bevorzugt für industrielle Lagerungen mit rotierenden Wellen. Durch die kompakte, einreihige Konstruktion bewältigt das Lager mittlere bis schwere Radiallasten und unterstützt gleichzeitig axiale Führungskräfte in beide Richtungen. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über den umgebenden Gehäuseraum, sei es durch Öl oder Fließfett. Planer wählen diese Ausführung häufig, wenn Aggregate unter wechselnden Drehzahlen kontinuierlich im Einsatz stehen.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das interne Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen fällt vor dem Einbau größer aus. Dies soll ein Klemmen der Wälzkörper verhindern, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse die Ringe dehnen oder stauchen. Auch bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring bleibt die erforderliche Beweglichkeit erhalten. Das Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus und trägt zu ruhigen Laufeigenschaften bei.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Baubreite von 25 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 6309.
Lagerluft C3 bedeutet ein größeres Radialspiel als bei Standardlagern. Sie gleicht temperaturbedingte Werkstoffausdehnungen oder Verengungen durch feste Presssitze aus, sodass das Lager im Betrieb nicht verspannt.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt es vorwiegend Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die ununterbrochenen Laufrillen ist das Bauteil zusätzlich in der Lage, moderate Axialkräfte in beide Richtungen aufzunehmen.
Diese Ausführung besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel wird über die Gehäusekonstruktion zugeführt, weshalb das Lager vor Verunreinigungen von außen geschützt werden sollte.
Ein einreihiges Lager führt eine einzelne Kugelreihe in den Laufrillen. Es beansprucht wenig axialen Bauraum, erlaubt hohe Drehzahlen und erzeugt im laufenden Betrieb ein geringes Reibungsmoment.
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