NKE
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| 30 | 6,72 € | 60,49 € |
Das Rillenkugellager 6213 -M von NKE Steyr ist ein offenes Wälzlager mit Messingkäfig und den Hauptabmessungen 65 x 120 x 23 mm.
Das einreihige Rillenkugellager 6213 -M nimmt in erster Linie radiale Belastungen auf, stützt jedoch auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich diese Ausführung für Umgebungen, in denen ein vorhandenes Maschinengehäuse das Lager vor Verunreinigungen schützt. Außenring, Innenring und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Das Lager von NKE Steyr weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 auf und deckt Temperaturen von -20 bis +150 Grad ab.
Konstruktionen mit kontinuierlicher Schmierstoffversorgung über ein externes System nutzen bevorzugt offene Lager wie das Rillenkugellager 6213 -M. Der integrierte Messingkäfig zeichnet sich gegenüber Standard-Stahlblechkäfigen durch eine hohe Festigkeit aus. Dadurch eignet sich die Variante für Lagerungen, bei denen spürbare Schwingungen oder wechselnde Drehzahlen auftreten. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist eine ausreichende Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett einzuplanen, da das offene Bauteil keine werksseitige Fettfüllung enthält.
Der massive Messingkäfig verleiht den Wälzkörpern eine sichere Führung und erlaubt den Betrieb im vorgegebenen thermischen Bereich von -20 bis +150 Grad. Da das Lager offen ausgeführt ist und keinen integrierten Flansch am Außenring besitzt, sind externe Gehäusedichtungen unerlässlich. Wellenmaße von 65 mm Bohrungsdurchmesser und 120 mm Außendurchmesser gewährleisten bei entsprechender Fertigung einen sachgerechten Lagersitz gemäß der Normtoleranz P0.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 23 mm folgt die Ausführung standardisierten Abmessungen. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager ohne Flansch oder Ringnut am Außenring. Diese Maße ermöglichen den direkten Einbau in entsprechende Lagergehäuse und auf passend tolerierte Wellen.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert an die Wälzkörper gelangen. Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn die Lagerstelle bereits durch das umgebende Gehäuse abgedichtet ist. Zudem erzeugt die berührungsfreie, offene Konstruktion keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen.
Der mit dem Nachsetzzeichen -M gekennzeichnete Messingkäfig bietet eine höhere mechanische Stabilität als standardmäßige Blechkäfige. Er führt die Kugeln auch bei dynamischen Belastungen oder Vibrationen sicher in der Laufbahn. Zudem zeigt Messing ein günstiges Verhalten bei kurzzeitigen Schmierstoffengpässen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Standardwert ist für übliche Einbaubedingungen und moderate Betriebstemperaturen ausgelegt, bei denen sich Innen- und Außenring durch Passungen und Temperatureinflüsse im gewöhnlichen Rahmen ausdehnen.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Wälzlagers liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind für diesen thermischen Einsatzbereich formstabil ausgelegt. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Umgebungstemperaturen freigegeben ist.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend der Normalklasse PN oder ABEC 1) definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Wälzlager nach allgemeinen Industriestandards. Sie deckt den Großteil aller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab, bei denen keine extremen Anforderungen an den Rundlauf gestellt werden.
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