6209 -C-C3 (-C3) Rillenkugellager von FAG
6209 -C-C3 (-C3) Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6209 -C-C3 (-C3)

Technische Daten
 
Innendurchmesser
45 mm
Außendurchmesser
85 mm
Breite
19 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
0,396 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Rillenkugellager FAG 6209 -C-C3 (-C3)
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Rillenkugellager FAG 6209 -C-C3 (-C3)

Das einreihige Rillenkugellager 6209 -C-C3 (-C3) von FAG bietet mit 45x85x19 mm, offener Bauform und C3-Lagerluft sicheren Lauf bei thermischer Beanspruchung.

Das Rillenkugellager 6209 -C-C3 (-C3) ist ein offenes Wälzlager für Wellen mit 45 mm Durchmesser. Als einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt die Konstruktion vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung stammt von FAG Wälzlager und verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich die Komponente für ölgeschmierte Systeme oder gekapselte Gehäuseinnenräume.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6209 -C-C3 (-C3) in der Praxis?

Einsatzbereiche finden sich vor allem im allgemeinen Maschinenbau sowie an Lagerstellen mit Schmierölkreislauf oder externer Abdichtung. Weil das Lager offen konstruiert ist, dringt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen, was Wärme abführt. Die Bauform kommt an Lagerstellen zum Einsatz, an denen externe Dichtungen wie Wellendichtringe den Schutz vor Schmutz übernehmen. Ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad deckt viele typische Betriebszustände in industriellen Produktionsanlagen ab.

Welche Vorteile bringt die erhöhte C3-Lagerluft und Toleranzklasse P6?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Neuzustand. Wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Ringe dehnen, verbleibt ausreichend Radialspiel. Ein Klemmen der Wälzkörper lässt sich dadurch vermeiden. Zudem erfüllt das Lager die erhöhte Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3). Diese engere Fertigungsgenauigkeit bei Maß- und Rundlauftoleranzen unterstützt einen vibrationsarmen Lauf der Welle.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6209 -C-C3 (-C3)?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Breite von 19 mm auf. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich die Komponente in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.

Was bedeutet die Kennzeichnung C3 bei diesem Kugellager?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Verengungen durch feste Passsitze aus, sodass das Lager im Betrieb frei abrollt.

Warum ist das Rillenkugellager 6209 -C-C3 (-C3) als offenes Lager ausgeführt?

Offene Wälzlager besitzen keine werkseitig montierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie ermöglichen den direkten Durchfluss von extern zugeführtem Schmieröl oder Schmierfett und verursachen geringere Reibungsverluste als berührend abgedichtete Varianten.

Welche Eigenschaften bietet die Toleranzklasse P6?

Die Toleranzklasse P6, international auch als ABEC 3 bekannt, weist engere Maß- und Lauftoleranzen auf als die Normaltoleranz. Das verringert den radialen Rundlauffehler und unterstützt eine hohe Laufruhe bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.

Aus welchem Werkstoff bestehen Ringe und Käfig?

Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Ein Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für Stabilität im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad.

Wie muss ein offenes Wälzlager geschmiert werden?

Weil keine werkseitige Fettfüllung vorliegt, muss die Schmierung über das umgebende System erfolgen. In geschlossenen Maschinengehäusen übernimmt dies meist ein Ölbad oder ein Ölumlauf, alternativ erfolgt vor der Inbetriebnahme eine passende Erstbefettung.

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