ZEN
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Das Rillenkugellager 6248 von ZEN bietet mit den Abmessungen 240x440x72 mm eine belastbare Lagerung für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Großmaschinenbau.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6248 nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit 240 mm Durchmesser präzise im Gehäuse. Dank der Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnen sich Innen- und Außenring durch hohe Formstabilität aus. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Konstrukteure nutzen diese Ausführung gern, wenn Schmierstoffe ungehindert zirkulieren sollen.
Hauptsächlich kommt diese Baugröße bei schweren Industriegetrieben sowie Großantrieben mit hohen Radialkräften zum Einsatz. Durch die tiefen Laufrillen nimmt das Rillenkugellager neben den Hauptradialkräften auch mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo Großwellen gelagert werden müssen und eine externe Zentralschmierung mit Öl oder Fließfett vorhanden ist. Der Verzicht auf integrierte Dichtscheiben minimiert Reibungsverluste bei höheren Drehzahlen.
Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, führt das Lager die Wälzkörper geordnet im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Die normale Radiallagerluft trägt bei üblichen Passungswahlen und moderater Betriebserwärmung zu einem vibrationsarmen Lauf bei. Da das Gehäuse keine Dichtungen besitzt, müssen an den Gehäusedeckeln externe Labyrinth- oder Wellendichtringe vorgesehen werden. Dies schützt die offenen Laufbahnen vor Partikeln und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 240 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm und einer Baubreite von 72 mm erfüllt das Lager die Standardmaße seiner Baugröße. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in Maschinenkonstruktionen, die für diese Maße ausgelegt sind. Sowohl der Innenring als auch der Außenring weisen zylindrische Passflächen auf.
Als offenes Modell besitzt das Lager ab Werk weder Dichtungen noch Fettfüllung, sodass das Schmiermittel passend zur Anlage gewählt wird. Es eignet sich für Ölumlaufschmierungen, Ölbadsysteme oder die bedarfsgerechte Schmierung mit Wälzlagerfett. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung verhindert den direkten Metallkontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
P0 entspricht der normalen Standardgenauigkeit für Wälzlager und ist maßlich deckungsgleich mit der Einstufung ABEC 1. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus praxisgerecht ab. Sie definiert zulässige Toleranzen für Rundheit, Planlauf und Durchmesser, sodass eine passgenaue Montage auf Wellen und in Gehäusen erfolgen kann.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben in diesem Fenster formstabil. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben und geeignet ist.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Diese Ausführung zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Zudem bietet der Käfig reichlich Freiraum im Lagerinneren, was den Durchfluss von flüssigen Schmierstoffen begünstigt.
Normale Lagerluft eignet sich für Anwendungen mit herkömmlichen Passungen auf Welle und Gehäuse sowie ausgeglichenem Temperaturniveau. Sie trägt dazu bei, dass das Lager im Betrieb weder verspannt noch übermäßiges Spiel aufweist. Treten starke Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auf, empfiehlt sich die Prüfung einer vergrößerten Lagerluft.
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