ZEN
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Das Rillenkugellager RMS7 -2RS von ZEN vereint zöllige Abmessungen von 22,225x57,15x17,462 mm mit beidseitigem Schutz gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Beim Rillenkugellager RMS7 -2RS handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager nach zölligem Maßstandard. Der Hersteller ZEN fertigt Außenring, Innenring und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet in den Rillen. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf, nimmt dank der tiefen Laufbahnen aber ebenso axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf.
Das Rillenkugellager RMS7 -2RS kommt vor allem in Baugruppen und Antrieben mit zölligen Wellenmaßen zum Einsatz. Mit einer Bohrung von 22,225 mm passt das Bauteil exakt auf entsprechende Zapfen im industriellen Maschinenbau. Auch bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen schützt die Bauweise die Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß durch externe Verunreinigungen.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig schleifende Dichtlippen. Sie schließen den Innenraum gegen Fremdkörper sowie Feuchtigkeit ab und halten den Schmierstoff im Wälzbereich. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 arbeitet das Wälzlager in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ohne externe Nachschmierung.
Das Wälzlager weist eine zöllige Bohrung von 22,225 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 57,15 mm und die Breite liegt bei 17,462 mm. Durch diese festgelegten Abmessungen ersetzt das Bauteil verschlissene Originallager in Maschinen und Baugruppen mit entsprechendem Bauraum maßgenau.
Das Kürzel 2RS kennzeichnet beidseitig montierte, schleifende Dichtungen. Die Dichtlippen liegen am Innenring an und schützen die Laufbahnen wirksam vor Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Austritt des Schmierfetts zu verhindern, was den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb verringert.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig eingestellte Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie deckt gängige Betriebsbedingungen ab, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. So läuft die Welle gleichmäßig ohne unzulässige Verspannungen der Wälzkörper.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad spezifiziert. Dieser Bereich wird durch die thermische Beständigkeit des Wälzlagerstahls sowie der elastischen 2RS-Dichtungen bestimmt. Bei Einsätzen innerhalb dieser Grenzen behalten Dichtlippen und Wälzkörper ihre formstabile Funktion im vorgesehenen Betriebsbereich bei.
Sowohl die Außen- und Innenringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), einem bewährten Werkstoff für mechanische Beanspruchungen. Zur Führung der Kugelreihe kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält und Schwingungen reduziert.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Dies ist der Standard für Industrie-Wälzlager, der die zulässigen Abweichungen bezüglich Rundheit, Maßhaltigkeit und Planlauf festlegt. Er genügt für die Mehrzahl aller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau.
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