NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,82 € | 186,60 € |
| 5 | 19,64 € | 176,78 € |
Das Rillenkugellager 6224 C3 von NSK ist mit 120x215x40 mm und vergrößerter Lagerluft für Lagerungsfälle unter erhöhter Temperatureinwirkung ausgelegt.
Mit dem Rillenkugellager 6224 C3 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Das offene Bauteil nimmt vorrangig radiale Kräfte auf, überträgt jedoch auch axiale Belastungen in beiden Richtungen. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im Betrieb zwischen -20 und +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt vor allem im allgemeinen Maschinenbau sowie bei anspruchsvollen industriellen Wellenlagerungen zum Einsatz. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Komponente für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung. So kann das Schmiermittel, etwa Schmieröl oder Wälzlagerfett, ungehindert zirkulieren. Konstrukteure nutzen diese Variante überall dort, wo Wellen mit 120 mm Durchmesser gelagert und Drehzahlen ohne Reibungswiderstand durch Dichtlippen erreicht werden sollen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Normalwert vergrößerte radiale Lagerluft hin. Diese Ausführung kommt zum Einsatz, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Das vorhandene Radialspiel trägt dazu bei, Verspannungen im Betrieb zu vermeiden. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäusebohrung gleicht das C3-Radialspiel das fertigungsbedingte Aufweiten des Innenrings aus.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten metrischen Baureihe 62 für einreihige Radial-Wälzlager.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine Lagerluft, die größer als die Standardklasse Normal ist. Dieses zusätzliche Radialspiel dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Verengungen durch feste Passsitze aufzufangen, ohne dass die Kugeln zwischen den Laufbahnen klemmen.
Offene Wälzlager verursachen kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Sie erlauben den freien Austausch des Schmierstoffs über einen zentralen Ölkreislauf oder eine gezielte Gehäusenachschmierung. Der Einsatz setzt voraus, dass das umgebende Maschinengehäuse den Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert.
Ausgelegt ist das Bauteil für eine Betriebstemperatur von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Lagerringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der unempfindliche Stahlblechkäfig decken diesen thermischen Einsatzbereich ohne Materialbeeinträchtigungen ab.
Da es sich um ein offenes Kugellager ohne herstellerseitige Schmierstofffüllung handelt, richtet sich das Schmiermittel nach dem jeweiligen Betriebskonzept. Üblich sind für diese Bauform Schmieröle in Umlauf- und Tauchschmierungen sowie auf die Betriebsparameter abgestimmte Wälzlagerfette.
Verbaut ist ein Stahlblechkäfig. Dieser führt die Wälzkörper auf der Teilkreisbahn, verträgt Schmierstoffe auf Mineral- sowie Synthetikölbasis und deckt den Betriebsbereich bis +150 Grad Celsius ab.
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