NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,91 € | 302,35 € |
| 5 | 31,82 € | 286,44 € |
Das Rillenkugellager 6220 MC4 von NSK bietet mit 100 mm Bohrung, Messingkäfig und Lagerluft C4 hohe thermische Reserven für Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 6220 MC4 ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Innendurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite nimmt dieses Radialkugellager schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem massiven Messingkäfig sowie vergrößerter radialer Lagerluft C4, eignet sich diese Variante speziell für Betriebszustände mit deutlicher Erwärmung.
Diese offene Ausführung wird vorrangig bei Wellenlagerungen mit externer Schmierstoffversorgung eingesetzt, an denen hohe Betriebstemperaturen oder dynamische Belastungen auftreten. Da das Lager keine berührenden Dichtscheiben besitzt, erreicht das Schmiermittel die Kontaktflächen von Laufbahn und Wälzkörpern direkt. Durch die Werkstoffeigenschaften des massiven Messingkäfigs ist die Führungseinheit auch für Drehbeschleunigungen und Schwingungen ausgelegt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C4 beschreibt ein radiales Betriebsspiel, das über dem Standardwert und über der Klasse C3 liegt. Dieses vergrößerte Spiel kompensiert thermische Ausdehnungen, falls sich Welle und Innenring im Dauerbetrieb stärker erwärmen als das umgebende Gehäuse. Das Risiko mechanischer Verspannungen im Lagerverband sinkt dadurch deutlich. Da bei offenen Wälzlagern keine integrierten Dichtungen verbaut sind, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion den Schutz vor Verunreinigungen sowie die gezielte Schmierstoffzufuhr.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 34 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Die Toleranzen entsprechen der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
C4 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über C3 liegt. Diese Variante kommt zum Einsatz, wenn feste Passungen oder erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring das Lagerspiel im laufenden Betrieb verringern.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften sowie Beständigkeit gegen Vibrationen und höhere Betriebstemperaturen aus.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Da weder elastische Dichtlippen aus Kunststoff noch Polyamidkäfige verbaut sind, bestimmt der Wälzlagerstahl in Kombination mit dem Messingkäfig die thermische Belastbarkeit.
Offene Lager besitzen keinen werkseitigen Schmierstoffvorrat und müssen vor der ersten Inbetriebnahme mit geeignetem Wälzlagerfett oder Öl befüllt werden. Die Zufuhr erfolgt über die Konstruktion des Gehäuses, wobei Schmiermittelart und Nachschmierfristen auf Drehzahl und Last abgestimmt werden müssen.
Nein, es handelt sich um ein beidseitig offenes Wälzlager ohne Deck- oder Dichtscheiben. Für den Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Schmiermittelverlust müssen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in der Gehäusekonstruktion vorgesehen werden.
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