NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 18,55 € | 352,43 € |
| 5 | 37,10 € | 333,88 € |
Das Rillenkugellager 6228 von NSK ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 140x250x42 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6228 nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. NSK fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), wodurch die Laufbahnen und Wälzkörper eine hohe Formstabilität aufweisen. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 42 mm kommt die Ausführung vor allem in größeren Wellenlagerungen des Maschinenbaus zum Einsatz. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in der Laufrille.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 6228 vor allem bei größeren Maschinenwellen und Industrieantrieben. Durch die offene Bauform ohne schleifende Dichtungen arbeitet das Lager mit geringem Reibungswiderstand, was höhere Betriebsdrehzahlen begünstigt. Das Lager nimmt primär radiale Belastungen auf und führt die Welle auch bei beidseitig auftretenden Axialkräften im Gehäuse. Für den regulären Betrieb wird das Lager in ein geschlossenes Gehäuse mit passender Öl- oder Fettschmierung eingebunden.
Da dieses Rillenkugellager 6228 keine integrierten Dichtscheiben besitzt, ermöglicht es eine direkte Schmierstoffzufuhr im Gehäuse. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und Wärme aus der Lagerstelle abführen. Die normale Radiallagerluft trägt unter üblichen Betriebsbedingungen zu einem passenden Betriebsspiel bei. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich das Bauteil auch für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Externe Gehäusedichtungen sollten das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 42 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Durch die zylindrische Bohrung lässt sich der Innenring direkt auf der Welle montieren. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet den standardmäßigen Abstand zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist so gewählt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und bei Erreichen der Betriebstemperatur ein reibungsarmer Lauf erhalten bleibt. Es eignet sich für Anwendungen mit regulären Passungen und ausgeglichener Temperaturverteilung.
Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise mittels Ölbad oder Fettnachschmierung, da die offene Ausführung keine werkseitige Fettfüllung und keine Deckscheiben besitzt. Ein geschlossener Gehäuseraum schützt die Wälzkörper vor Verschmutzung, während der Schmierstoff direkt an Laufbahnen und Stahlblechkäfig gelangt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die thermische Stabilität basiert auf dem durchgehärteten Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie dem temperaturunempfindlichen Stahlblechkäfig. Der eingesetzte Schmierstoff sollte auf die tatsächliche Betriebstemperatur der Anwendung abgestimmt werden.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht das Lager der Einstufung ABEC 1. Diese Normaltoleranz bietet eine praxisgerechte Maß- und Rundlaufgenauigkeit für klassische Industrieanwendungen. Sie ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung der Lagersitze auf Welle und Gehäuse ohne übermäßig enge Passungsanforderungen.
Im Lagerbetrieb führt der Stahlblechkäfig die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und trennt die Kugeln voneinander. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er kaum Reibung und toleriert Schmierstoffe sowie Betriebstemperaturen bis +150 Grad. Dies unterstützt ein stabiles Laufverhalten der Kugelreihe.
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