NKE
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| 35 | 4,26 € | 38,35 € |
Das Rillenkugellager 6215 -NR von NKE Steyr bietet axiale Gehäusefixierung per Sprengring bei kompakten Maßen von 75x139,7x25 mm.
Das Rillenkugellager 6215 -NR von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 139,7 mm und einer Breite von 25 mm. Diese Ausführung besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen.
Das Lager nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie leichte bis mäßige axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau oder an Wellenlagerungen, in denen ein Schmierölkreislauf oder eine bauseitige Fettkammer die Versorgung übernimmt. Die offene Bauform reduziert Reibungswiderstände bei Drehbewegungen.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine umlaufende Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring. Dieser Sprengring dient als axialer Anschlag im Lagergehäuse. Dadurch lässt sich das Rillenkugellager ohne aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe fixieren. Diese Konstruktion spart Bauraum und vereinfacht die Bearbeitung der Gehäusebohrung. Bei der Konstruktion sollte die Gehäusenut den Sprengring formschlüssig aufnehmen, während die Schmierung für das ungedichtete Lager extern bereitgestellt wird.
Die Ausführung NR kombiniert eine Ringnut im Außenring mit einem passenden Sprengring. Diese Bauform ermöglicht eine formschlüssige axiale Sicherung des Lagers direkt im Gehäuse. Gehäuseschultern oder separate Distanzringe erübrigen sich dadurch, was axialen Bauraum einspart und die Gehäusefertigung vereinfacht.
Die Abmessungen betragen 75 mm Innendurchmesser (Bohrung), 139,7 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite bei einer Toleranzklasse nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Vor der Montage empfiehlt sich die Maßkontrolle von Wellen- und Gehäusesitz.
Da dieses Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, enthält es keine herstellerseitige Fettfüllung. Sie müssen Schmierfett oder Schmieröl bei der Montage oder über ein zentrales Schmiersystem zuführen. Ein externer Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist erforderlich, um vorzeitigen Verschleiß der Wälzkörper zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, dessen Betriebstemperatur diesen gesamten Bereich abdeckt.
Normale Radiallagerluft beschreibt das vorgegebene radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern im unverbauten Zustand. Diese Ausführung ist für Standard-Einbauverhältnisse und gleichmäßige Betriebstemperaturen vorgesehen, bei denen keine thermische Differenz das Lagerspiel unzulässig verringert.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der eine hohe Druck- und Verschleißfestigkeit aufweist. Die Wälzkörper führt ein widerstandsfähiger Stahlblechkäfig, wodurch das einreihige Lager eine gleichmäßige Lastverteilung und saubere Führung bei der Rotation erhält.
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