TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,58 € | 11,11 € |
| 50 | 1,16 € | 10,53 € |
| 100 | 1,75 € | 9,94 € |
Das Rillenkugellager 6209 von TIMKEN nimmt mit den Abmessungen 45x85x19 mm radiale sowie beidseitig axiale Kräfte bei externer Schmierung auf.
Das Rillenkugellager 6209 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 19 mm. Dieses Wälzlager von TIMKEN nimmt vorrangig Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch bei axialen Belastungen in beiden Richtungen. Durch die Ausführung in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) eignet sich die Komponente für Industrieanwendungen und Instandsetzungen, bei denen genormte Anschlussmaße verlangt werden.
Maschinenbauliche Konstruktionen nutzen das Rillenkugellager 6209 zur präzisen Lagerung rotierender Wellen bei moderaten Belastungen. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus mit zentralem Schmierstoffkreislauf. Da das Lager beidseitig offen gestaltet ist, lässt es sich direkt in das Ölbad oder die Fettschmierung des umgebenden Gehäuses integrieren. Das Bauteil arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad und deckt damit übliche thermische Anforderungen industrieller Umgebungen ab.
Das offene Rillenkugellager 6209 besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch berührende Dichtlippen, was den Betrieb bei kontinuierlicher Schmierstoffzufuhr begünstigt. Allerdings erfordert die offene Ausführung ein geschütztes Gehäuse gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die vorhandene normale Radiallagerluft stellt das werksseitige Lagerspiel dar. Sie passt für Anwendungen mit üblichen Passungen auf der Welle, um ein Verklemmen der Wälzkörper im Stahlblechkäfig zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Gesamtbreite von 19 mm entspricht das Lager gängigen Normmaßen. Beide Lagerringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keinen Flansch oder Ringnut.
Ein offenes Lager besitzt werksseitig weder Deck- noch Dichtscheiben, sodass die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich sind. Schmiermittel wie Öl oder Fett können ungehindert zirkulieren, da keine Dichtungsreibung auftritt. Das Gehäuse der Konstruktion muss die Lagerstelle gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit abschirmen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Dieser thermische Rahmen ergibt sich aus den Eigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls und des Stahlblechkäfigs. Bei der Wahl des Schmierstoffs im Aggregat sollte darauf geachtet werden, dass dessen Spezifikation zu den tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen der Lagerstelle passt.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standard-Betriebsspiel ohne Kennzeichnungssuffix. Sie bemisst das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Dimensionierung reicht für gängige Einbauverhältnisse und normale Betriebstemperaturen aus, sodass nach der Montage auf der 45-mm-Welle ein freier Lauf erhalten bleibt.
Das Lager wird nach der Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie sorgt für genormte Anschlussmaße bei der Montage und passt zu herkömmlichen Lagersitzen im Maschinenbau.
Die Wälzkörper werden von einem Stahlblechkäfig geführt. Dieser Käfigtyp ist leicht, formstabil und gegenüber gebräuchlichen mineralischen oder synthetischen Schmiermitteln beständig. Er hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und trägt dazu bei, Reibung sowie Geräuschentwicklung im laufenden Betrieb gering zu halten.
The Timken Company
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