NACHI
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Das einreihige Rillenkugellager 6032 von NACHI nimmt mit den Hauptabmessungen 160x240x38 mm vorwiegend radiale Belastungen in offenen Gehäusekonstruktionen auf.
Das Rillenkugellager 6032 ist ein offenes Wälzlager zur Aufnahme hoher Radialkräfte und beidseitig moderater Axialkräfte. Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, besitzt die Ausführung eine 160-mm-Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Ohne integrierte Dichtungen lässt sich dieses Bauteil direkt an externe Öl- oder Fettschmiersysteme anbinden.
Große Wellendurchmesser im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Ausführung vor allem bei rein radialen Lasten oder kombinierten Beanspruchungen mit geringem Axialanteil. Das Bauteil kommt dort zum Einsatz, wo geschlossene Gehäuse bereits für den Schutz vor Verunreinigungen sorgen und eine Schmierung über das Gesamtsystem erfolgt. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die reguläre Maß- und Rundlaufgenauigkeit für standardisierte Lagerstellen.
Da dieses Lager ohne Flansch, ohne Nut und ohne schleifende Dichtscheiben ausgeführt ist, erzeugt es eine geringe Reibung im Betrieb. Konstruktionen erfordern eine externe Abdichtung des Gehäuses, damit Schmutzpartikel fernbleiben und das Schmiermittel im Lagerraum verbleibt. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Passungen und Betriebstemperaturen im Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 38 mm. Diese Maße bestimmen den Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse.
Offene Bauformen ermöglichen den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuse. Zudem arbeiten sie ohne den Reibungswiderstand integrierter Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen mindert.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Käfig besteht aus Stahlblech, das eine geführte Laufbahn der Kugeln sicherstellt.
Das offene Lager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Grenze im Dauereinsatz ist die thermische Stabilität des gewählten Schmierstoffs.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) beschreibt die reguläre Fertigungsgenauigkeit für Maße und Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen der meisten Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im ungekürzten Ausgangszustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse das notwendige Betriebsspiel erhalten bleibt.
Nachi Europe GmbH
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