ZEN
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Das Rillenkugellager F61806 -2RS von ZEN bietet durch den integrierten Außenringflansch axiale Fixierung bei schlanker 30x42x7-mm-Bauweise.
Das Rillenkugellager F61806 -2RS verbindet die Eigenschaften eines schmalen Dünnringlagers mit der einfachen Montage eines Flanschlagers. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 7 mm eignet sich diese einreihige Ausführung für Konstruktionen mit begrenztem Bauraum. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 führt das Lager rotierende Wellen gleichmäßig und nimmt radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf.
Dieses Flanschlager eignet sich für Gehäusekonstruktionen, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung stark limitiert ist und zylindrische Durchgangsbohrungen vorliegen. Typische Einsatzgebiete umfassen kompakte Wellenführungen, Vorrichtungen und Baugruppen mit geringem radialem Einbauraum. Der Flansch am Außenring schlägt direkt an der Gehäusewand an. Dadurch lassen sich bei der Konstruktion zusätzliche Sicherungsringe oder eigens gedrehte Gehäuseabsätze einsparen.
Der integrierte Flansch am Außenring definiert den Lagersitz exakt und begrenzt die axiale Verschiebung des Lagers in der Aufnahmebohrung. Ergänzend dichten die beidseitig schleifenden Berührungsdichtungen (2RS) den Innenraum gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit ab, während sie das Schmierfett im Lagerinneren halten. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius, wobei die normale Radiallagerluft einen vibrationsarmen Lauf unterstützt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm sowie eine Breite von 7 mm. Zusätzlich ragt der Flansch am Außenring radial über das Grundmaß hinaus. Durch diesen Querschnitt benötigt das Bauteil wenig Einbauraum und lässt sich direkt in durchgehende Gehäusebohrungen einsetzen.
Der Flansch fungiert als mechanischer Anschlag bei der Montage in Durchgangsbohrungen. Er stützt axiale Kräfte am Gehäuse ab und fixiert das Wälzlager in axialer Position. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Absätze oder Sicherungsringe im Gehäuse vorzusehen, was die Fertigung der Lagersitze vereinfacht.
Das Kürzel 2RS kennzeichnet beidseitig montierte, schleifende Dichtlippen. Diese Dichtungen liegen am Innenring an und halten Staub sowie Spritzwasser vom Laufbahnsystem fern. Zugleich mindern sie den Austritt des werkseitig eingefüllten Schmierfetts, sodass kein Nachschmieren erforderlich ist.
Das Bauteil ist für einen Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Begrenzt wird diese Spanne durch die Dichtlippen und den Schmierstoff. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Formstabilität und Härte im laufenden Betrieb.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Normklasse ABEC 1 und bezeichnet den Standard für Maß- und Laufgenauigkeit bei Radiallagern. Sie legt Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Rundlauftoleranzen fest. Diese Genauigkeitsstufe deckt die regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Gerätebaus ab.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht moderate thermische Ausdehnungen im Betrieb sowie die geringfügige Aufweitung durch den Wellensitz aus. So wird ein klemm- oder hemmungsfreier Lauf der Welle unterstützt.
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