NKE
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| 35 | 2,52 € | 22,68 € |
Das Rillenkugellager 61812 von NKE Steyr ist ein schmal bauendes Wälzlager mit den Maßen 60x78x10 mm für radial belastete Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 61812 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager, das für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum konzipiert ist. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 78 mm und einer schmalen Breite von 10 mm nimmt es primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Lasten auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 61812 zurück, wenn bei vergleichsweise großem Wellendurchmesser nur wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Durch den sehr schmalen Querschnitt eignet sich die Bauform für Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau oder in Vorrichtungen. Die Kombination aus einreihiger Kugelführung und zylindrischem Außenring ohne Nut oder Flansch unterstützt kompakte Baugruppen, die präzise geführt werden müssen und bei gleichmäßiger Belastung laufen.
Da das Lager als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig. Sie müssen daher für eine externe Abdichtung des Gehäuses sorgen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern. Zudem verfügt diese Ausführung über normale Radiallagerluft. Bei der Auslegung der Passungen sollten Sie die Wärmeausdehnung berücksichtigen, damit das Betriebsspiel im zulässigen Bereich zwischen -20 und +150 Grad bleibt.
Das Rillenkugellager 61812 bietet mit 60 mm Bohrung, 78 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite einen besonders schmalen Querschnitt. Diese Bauform nimmt radiale sowie axiale Führungskräfte auf und benötigt durch die dünnwandigen Ringe minimalen Bauraum rund um die Welle. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardspiel ohne vergrößertes oder verkleinertes Betriebsspiel. Sie dient dazu, dass sich die Wälzkörper im Betrieb bei üblichen Passungstoleranzen und moderaten Betriebstemperaturen frei zwischen den Laufbahnen bewegen können. Für Standardanwendungen ohne extreme Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring ist diese Ausführung die gängige Wahl.
Da keine Dicht- oder Deckscheiben montiert sind, ist das Lager ab Werk nicht dauerhaft mit Fett befüllt. Die Schmierung erfolgt entweder über ein zentrales Schmiersystem, ein Ölbad im Gehäuse oder durch gezielten Fetteintrag vor der Montage. Eine saubere Gehäuseumgebung und geeignete externe Dichtungen sind dabei zwingend erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager reicht von -20 bis +150 Grad. Dieser Bereich wird durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den formstabilen Stahlblechkäfig ermöglicht. Achten Sie bei der Wahl des Schmierstoffs stets darauf, dass das verwendete Öl oder Fett für die anfallende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 beschreibt die genormte Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen von Wälzlagern. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im Maschinenbau vollkommen. Höhere Präzisionsklassen sind nur bei extremen Drehzahlen oder außergewöhnlich hohen Rundlaufanforderungen notwendig.
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