TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,50 € | 9,39 € |
| 50 | 1,00 € | 8,89 € |
| 100 | 1,49 € | 8,40 € |
Das Rillenkugellager 6207 -ZZ-C3 von TIMKEN bietet mit 35 mm Bohrung, beidseitigen Deckblechen und vergrößerter C3-Lagerluft einen stabilen Lauf bei höheren Drehzahlen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6207 -ZZ-C3 nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit moderaten axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen und Kugeln eine hohe Formstabilität im industriellen Dauerbetrieb. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn. Mit den Hauptabmessungen 35 mm Innen-, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite entspricht das Lager gängigen Einbauräumen des Maschinenbaus.
Diese Bauform kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo mittlere Lasten und höhere Drehzahlen zusammentreffen. Die beidseitigen metallischen Spaltdichtungen (ZZ) schützen das Lagerinnere vor groben Partikeln, ohne nennenswerte Reibung oder zusätzliche Wärmeentwicklung im Spalt zu verursachen. Das Lager eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad und hält Beanspruchungen in geschlossenen Baugruppen stand.
Die interne Lagerluft C3 liegt über dem Normalbereich und verschafft den Wälzkörpern vor dem Einbau messbar mehr radiales Spiel. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, eine betriebsbedingte Wärmeausdehnung von Welle und Innenring im Lauf auszugleichen, damit das Lager nicht verspannt. Auch bei festen Passungen auf der Welle bleibt so das nötige Betriebsspiel erhalten. Für Einbausituationen mit Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse ist diese Variante die passende Wahl.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Lager standardisierten Baumaßen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.
Das Kürzel ZZ steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben bilden eine berührungsfreie Spaltdichtung gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln. Da kein Reibungskontakt zu den rotierenden Teilen besteht, erzeugt diese Dichtungsart keinen zusätzlichen Drehwiderstand und eignet sich für hohe Drehzahlen.
Eine vergrößerte Radiallagerluft der Klasse C3 verhindert ein Klemmen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung im Betrieb. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse oder verengt ein strammer Presssitz den Innenring, trägt die C3-Lagerluft dazu bei, das erforderliche Betriebsspiel im Wälzkontakt zu erhalten.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl, der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind für diese thermische Spanne im industriellen Standardbetrieb ausgelegt.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht den passgenauen Sitz auf Normwellen und in Normgehäusen.
Die Wälzkörper und Ringe dieses Lagers bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zur Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der unempfindlich gegenüber gängigen Schmiermitteln reagiert.
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