TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,34 € | 6,37 € |
| 50 | 0,68 € | 6,03 € |
| 150 | 1,02 € | 5,69 € |
| 250 | 1,34 € | 5,37 € |
Das Rillenkugellager 6206 -ZZ-C3 von TIMKEN vereint 30x62x16 mm Baumaße mit beidseitigen Deckscheiben und vergrößertem Lagerspiel für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Rillenkugellager 6206 -ZZ-C3 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer 30 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite nimmt diese Bauform vorrangig radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm zwischen den tiefen Laufrillen. Sie erhalten mit dieser Ausführung ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für industrielle Antriebe.
Dieses Rillenkugellager findet seinen Einsatz typischerweise in rotierenden Industrieanwendungen mit kontinuierlicher Radialbelastung im allgemeinen Maschinenbau. Die berührungslosen Blechdeckscheiben (ZZ) schirmen das Innere vor groben Schmutzpartikeln ab, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Dadurch eignet sich das Lager für mittlere bis höhere Drehzahlen in mäßig staubiger Umgebung innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Ausführung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft auf. Diese Eigenschaft kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebswärme und trägt dazu bei, ein Verspannen der Kugeln bei festen Wellen- oder Gehäusepassungen zu vermeiden. Für Instandhalter und Konstrukteure bedeutet dies zusätzliche Sicherheit gegen vorzeitigen Heißlauf. Die beidseitigen Spaltdichtungen aus Stahlblech halten das Schmiermittel im Lagerraum. Da der Außenring flansch- und nutlos gefertigt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Baubreite von 16 mm entspricht die Ausführung präzisen Vorgaben. Durch die zylindrische Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring lässt sich die Lagereinheit direkt in zylindrische Standardgehäuse einpressen.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech bilden berührungslose Spaltdichtungen. Sie schützen die Wälzkörper und Laufbahnen vor grobem Schmutz sowie Fremdkörpern. Da die Blechscheiben den rotierenden Innenring nicht berühren, entsteht keine zusätzliche Reibung, was den Betrieb bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Eine über dem normalen Standard liegende Radiallagerluft gleicht Differenzen bei Betriebserwärmung gezielt aus. Dehnt sich der Innenring stärker aus als der Außenring, fängt das vergrößerte Lagerspiel diesen Unterschied auf und trägt dazu bei, ein Klemmen oder Verspannen der Kugeln zwischen den Laufbahnen zu vermeiden.
Ausgelegt ist diese Lagerausführung für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung sollten Sie darauf achten, dass auch die Umgebungstemperatur und die Reibungswärme innerhalb dieser Grenzwerte bleiben.
Gefertigt in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN (entsprechend ABEC 1), genügt das Bauteil gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Diese bewährte Toleranzklasse unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf und eine verlässliche Passgenauigkeit auf zylindrisch bearbeiteten Wellen.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kugelreihe im Lagerinneren in gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und widersteht üblichen Fliehkräften im Dauerbetrieb. Er unterstützt eine kontinuierliche Schmiermittelverteilung zwischen den Laufbahnen über das gesamte Lagervolumen.
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