FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,64 € | 126,07 € |
| 20 | 13,28 € | 119,43 € |
Das Rillenkugellager 6220 -Z-C3 von FAG bietet mit 100 mm Bohrung, Blechabdeckung und C3-Lagerluft einen stabilen Lauf bei thermischer Beanspruchung.
Das Rillenkugellager 6220 -Z-C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Konstruktion nimmt hohe Radiallasten sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den Stahlblechkäfig und den Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich dieses Wälzlager maßhaltig in zylindrische Gehäusebohrungen ein. Die Kombination aus einseitiger Blechabdeckung und der Toleranzklasse P0/PN unterstützt einen vibrationsarmen Lauf in industriellen Antrieben.
Typische Einsatzbereiche für diese Baugröße sind rotierende Antriebswellen und Lagerungsstellen im Maschinenbau, an denen kombinierte radiale und axiale Kräfte auftreten. Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt an Einbaustellen, an denen eine Seite vor Schmutzeintrag geschützt bleiben soll, während die offene Gegenseite über den Gehäuseinnenraum mit Schmierstoff versorgt wird. Dank der Dimensionierung von 100 mm Innendurchmesser und 180 mm Außendurchmesser bewährt sich die Ausführung bei kontinuierlich geführten Drehbewegungen.
Die Nachsetzzeichen definieren spezifische Eigenschaften für anspruchsvolle Einbaubedingungen. Das Kennzeichen Z steht für eine berührungslose Deckscheibe aus Stahlblech auf einer Lagerseite, die Reibungsverluste minimiert und Schmierstoffaustritt hemmt. Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft hin. Dieses zusätzliche Radialspiel gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen der Welle oder Passungsübermaße beim Aufpressen des Innenrings aus, ohne dass das Lager im laufenden Betrieb verspannt.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 34 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und schließt bündig mit zylindrischen Gehäusebohrungen ab.
Die Z-Abdeckung besteht aus profiliertem Stahlblech und dichtet das Lager berührungslos gegen eine Stirnseite ab. Dadurch schützt sie die Laufbahn vor herabfallenden Schmutzpartikeln, erzeugt aber im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen kein zusätzliches Reibungsmoment. Die unbedeckte Seite erlaubt weiterhin den ungehinderten Schmierstoffzutritt aus dem Gehäuseinneren.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Sie dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Ebenso gleicht dieses Radialspiel die Verengung der Laufbahn aus, die durch feste Passungen auf der Welle entsteht.
Die Wälzkörper sowie die Innen- und Außenringe werden aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Ermüdungsfestigkeit aus. Zur Führung der Kugeln dient ein formstabiler Stahlblechkäfig, der das Gewicht der rotierenden Bauteile gering hält und die Verteilung des Schmiermittels unterstützt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Vergleich dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf vollkommen und erleichtert die Auslegung passender Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen.
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