FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,73 € | 51,79 € |
| 30 | 5,46 € | 49,06 € |
Das Rillenkugellager 6216 -Z-C3 von FAG nimmt radiale Belastungen auf und bietet mit 80x140x26 mm erhöhte Lagerluft für wärmebedingte Ausdehnungen.
Beim FAG Rillenkugellager 6216 -Z-C3 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Das Wälzlager besitzt eine 80 mm Bohrung, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 26 mm. Konstruiert für vorwiegend radiale Kräfte nimmt dieses Lager zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Dieses Radialrillenkugellager kommt vor allem in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die C3-Lagerluft gleicht das Bauteil Wärmedehnungen aus, ohne dass sich die Wälzkörper verklemmen. Die Bauform bewährt sich dort, wo feste Passungen das innere Spiel verringern. Die einseitige Z-Abdeckung schützt das Innere vor groben Partikeln, während die offene Gegenseite eine gezielte Schmierstoffzufuhr aus dem Maschinengehäuse erlaubt.
Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet eine einseitig eingepresste Deckscheibe aus profiliertem Blech. Diese Scheibe läuft berührungslos mit und verursacht kein zusätzliches Reibungsmoment an der Welle. Das Kürzel C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand hin, also mehr inneres Spiel als in der Normalklasse P0. Dadurch bleibt nach dem Aufpressen auf Passungssitze und bei Betriebserwärmung die geforderte Drehbeweglichkeit erhalten.
Dieses Radialkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 140 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 26 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Nut- oder Flanschkonstruktionen.
Das Nachsetzzeichen C3 signalisiert eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert einen Schwergang, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder Betriebswärme die Welle stärker ausdehnt als das umgebende Gehäuse.
Die Z-Deckscheibe besteht aus Stahlblech und deckt das Lager auf einer Seite spaltgedichtet ab. Sie hält Schmutzpartikel ab, ohne durch Reibung Wärme zu erzeugen. Die offene Rückseite ermöglicht es, Schmierfett oder Schmieröl aus dem Gehäuseinneren direkt in die Laufbahn einzubringen.
Laufringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen im Wälzkontakt. Zur Führung und Trennung der Kugelreihe dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Als einreihiges Radialkugellager ist die Bauform primär für radiale Traglasten ausgelegt. Aufgrund der tief eingeschliffenen Laufrillen nimmt das Bauteil gleichzeitig Axialkräfte auf, die in beiden Richtungen entlang der Rotationsachse auf die Welle einwirken.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Standardgenauigkeit deckt reguläre Anforderungen im Maschinenbau ab und setzt passend tolerierte Lagersitzflächen auf Welle und Gehäusebohrung voraus.
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