ZEN
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Das einreihige Rillenkugellager F683 von ZEN mit Flansch bietet präzisen Lauf bei kompakten Abmessungen von 3x7x2 mm für feine Wellenführungen.
Das Rillenkugellager F683 von ZEN ist ein offenes Miniatur-Wälzlager für kompakte Bauräume mit 3 mm Bohrung, 7 mm Außendurchmesser und 2 mm Breite. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Bestückung mit Wälzkörpern aus demselben Werkstoff nimmt die einreihige Konstruktion radiale Lasten sowie leichte axiale Führungskräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und ermöglicht bei normaler Radiallagerluft einen vibrationsarmen Lauf in technischen Baugruppen.
Dieses Miniaturlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo präzise Wellenlagerungen auf engstem Raum gefordert sind. Typische Einsatzfelder finden sich in feinmechanischen Geräten, Messvorrichtungen und kompakten Kleinantrieben. Der am Außenring angeformte Flansch dient als Anschlagkante im Gehäuse und erleichtert die axiale Positionierung in Durchgangsbohrungen. Dadurch entfallen zusätzliche Sicherungsringe oder aufwendige Gehäuseschultern, was die Montage in kompakten Konstruktionen vereinfacht.
Als offene Ausführung besitzt dieses Lager keine integrierten Dichtscheiben. Es läuft reibungsarm an und eignet sich für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung oder Ölbadschmierung. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Bauteil auch in wärmebeanspruchten Umgebungen stabil bleibt. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt die Ausführung gängige industrielle Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Das Miniatur-Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 3 mm, einen Außendurchmesser von 7 mm und eine Baubreite von 2 mm. Hinzu kommt der Flansch am Außenring, der über den Außendurchmesser hinausragt und als axialer Anschlag im Gehäusesitz dient.
Der Flansch am Außenring wirkt als definierter Anschlag bei der Gehäusemontage. Durch diese Bauform lässt sich das Lager in einer geraden Durchgangsbohrung axial fixieren, ohne dass ein Sicherungsring oder eine gefräste Gehäuseschulter erforderlich ist. Das spart Bauraum und vereinfacht die mechanische Konstruktion.
Ein offenes Wälzlager besitzt keine werkseitig montierten Deck- oder Dichtscheiben. Die Wälzkörper liegen frei, weshalb das Bauteil besonders reibungsarm anläuft. Für den regulären Betrieb ist eine saubere Einbauumgebung erforderlich sowie eine externe Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl, passend zum jeweiligen Einsatzgebiet.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das konstruktiv vorgesehene Spiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im unmontierten Zustand. Dieses Normalspiel ist so ausgelegt, dass bei üblichen Passungswahlen nach dem Aufpressen auf die Welle ein gleichmäßiger Lauf ohne unzulässige Klemmung erhalten bleibt.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität bei, sofern der verwendete Schmierstoff für diese Temperaturen geeignet ist.
Die Toleranzklasse P0, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 klassifiziert, entspricht dem industriellen Standard für Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Sie definiert enge Fertigungstoleranzen für Bohrungs- und Außendurchmesser und genügt den Anforderungen der meisten feinmechanischen sowie allgemeinen Industrieanwendungen.
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