SKF
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| 30 | 5,07 € | 45,71 € |
Das Rillenkugellager RLS4 von SKF bietet mit 12,7 mm Bohrung und offener Bauform eine Konstruktionslösung für vielseitige Radial- und Axiallasten.
Das Rillenkugellager RLS4 ist ein einreihiges Radialkugellager nach zölligem Grundmaß, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich für Einbauumgebungen mit bauseits vorhandener Abdichtung oder kontinuierlicher Ölschmierung. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und die normale Radiallagerluft läuft das Bauteil in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 °C. SKF fertigt dieses Modell mit zylindrischer Bohrung und einem Außenring ohne Flansch in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt vornehmlich radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen die Baugröße RLS4 mit den Maßen 12,7 x 33,338 x 9,525 mm in Baugruppen mit zölligen Wellenmaßen. Typische Einsatzorte sind rotierende Wellen sowie allgemeine Antriebsstränge im Maschinen- und Gerätebau. Da kein Dichtelement Reibung erzeugt, eignet sich das Lager für Konstruktionen mit Schmierölkreislauf oder gekapselten Gehäusen, in denen freier Schmierstoffzutritt erwünscht ist.
Weil das Lager ungedichtet ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle Schutz vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäuse. Eine externe Gehäusedichtung trägt dazu bei, das Eindringen von Partikeln und das Austreten des Schmiermittels zu vermeiden. Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße abzugleichen: Der Innendurchmesser beträgt 12,7 mm, der Außendurchmesser 33,338 mm und die Breite 9,525 mm. Die normale Lagerluft sowie die Toleranzklasse P0 passen zu regulären Wellen- und Gehäusesitzen.
Mit einem Innendurchmesser von 12,7 mm, einem Außendurchmesser von 33,338 mm sowie einer Breite von 9,525 mm entspricht dieses Lager den zölligen Abmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch und ohne Sprengringnut ausgeführt.
Ohne Deckscheiben oder berührende Dichtungen liegen Wälzkörper und Laufbahnen im Stahlblechkäfig frei. Schmierstoffe gelangen ungehindert an die Kontaktstellen. Die Lagerstelle erfordert bauseitige Dichtungen im Gehäuse, um Partikel fernzuhalten und Schmierstoffverlust zu vermeiden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 °C bis +120 °C. Diese Spanne entspricht der thermischen Eignung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs. Das eingesetzte externe Schmiermittel muss auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Genauigkeit für Wälzlager. Sie legt Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf fest. Diese Genauigkeit ist für den Großteil aller Standardlagerungen im industriellen Einsatz vorgesehen.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft weist ein internes Betriebsspiel im Standardbereich auf. Sie ist für reguläre Passungen auf Welle und Gehäuse sowie übliche Betriebstemperaturen ausgelegt, um einen funktionierenden Lauf unter normalen Bedingungen zu unterstützen.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit für den Kontakt im Wälzbereich aus. Der Käfig zur Führung der Kugelreihen besteht aus Stahlblech.
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