NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,19 € | 3,68 € |
| 50 | 0,39 € | 3,48 € |
| 150 | 0,58 € | 3,29 € |
| 250 | 0,78 € | 3,09 € |
Das Rillenkugellager 6205 C3 von NSK ist ein offenes Wälzlager mit 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und vergrößerter Radialluft.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6205 C3 nimmt primär radiale Kräfte auf, führt Wellen und toleriert durch seine Laufrillengeometrie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen. NSK fertigt das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich diese Ausführung für Konstruktionen, bei denen Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuseraum ungehindert an die Wälzkörper gelangen soll.
Das Rillenkugellager 6205 C3 kommt vorrangig in rotierenden Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen externe Dichtungen das Lagerumfeld vor Verschmutzung schützen. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Ohne schleifende Dichtlippen bleibt die Reibleistung gering. Diese Variante wird bevorzugt in ölgeschmierten Baugruppen verwendet, die auf geringen Drehwiderstand und direkte Schmierstoffzirkulation ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung CN. Diese zusätzliche Reserve empfiehlt sich, wenn feste Passungen an Welle oder Gehäusebohrung den Innenring aufweiten oder den Außenring zusammendrücken. Ebenso gleicht die vergrößerte Lagerluft betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse aus. Bei Anwendungen in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) trägt das vergrößerte Betriebsspiel dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper unter Wärmeeinfluss zu vermeiden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 15 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Mit diesen Hauptabmessungen entspricht das Wälzlager den standardisierten Vorgaben der Baureihe 6205.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft vor dem Einbau. Das Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen ist größer bemessen als bei der Normalausführung. Dies trägt dazu bei, Verspannungen zu vermeiden, wenn enge Passungen das Spiel verringern oder im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauform ermöglicht den freien Fluss von Schmieröl oder Schmierfett im Aggregat und erzeugt kein Reibungsmoment durch Dichtlippen. Um Verunreinigungen von den Laufbahnen fernzuhalten, muss das umgebende Gehäuse mit externen Dichtungen wie Wellendichtringen geschützt werden.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der eingebaute Stahlblechkäfig bleibt über dieses Temperaturfenster formstabil und führt die Kugeln in der Laufrille.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf im Maschinenbau.
Ein Stahlblechkäfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper im Inneren des Lagers. Diese Käfigausführung ist formstabil, widersteht den üblichen Schmierstoffen und eignet sich für den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Wälzlagers von -20 bis +150 Grad.
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