NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,12 € | 2,51 € |
| 100 | 0,26 € | 2,37 € |
| 250 | 0,39 € | 2,24 € |
| 500 | 0,52 € | 2,11 € |
Das Rillenkugellager 6002 von NSK bietet mit den kompakten Maßen 15x32x9 mm eine reibungsarme Lagerung für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6002 ist ein einreihiges Wälzlager für vielseitige Industrieanwendungen und Reparaturen. Durch den kompakten Querschnitt eignet sich dieses Bauteil für Konstruktionen mit begrenztem Bauraum. Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6), was die Maßhaltigkeit im laufenden Betrieb unterstützt. Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, läuft es mit minimalem Drehwiderstand an.
Das Wälzlager nimmt vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die tiefe Laufrille führt die Wälzkörper sicher bei kontinuierlichen Drehbewegungen. Die kompakte Bauform begünstigt den Einbau in geschlossene Gehäusekonstruktionen, bei denen eine externe Schmiermittelversorgung erfolgt. Für Konstruktion und Instandhaltung bietet die genormte Ausführung eine verlässliche Austauschbarkeit im Reparaturfall sowie bei Neukonstruktionen.
Die offene Ausführung ohne schleifende Dichtungen reduziert das Reibmoment und begünstigt den Einsatz bei höheren Drehzahlen. Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse gelangt ungehindert direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Da keine Deck- oder Dichtscheiben verbaut sind, übernimmt das umgebende Aggregat den Schutz vor eindringenden Partikeln. Die gefertigte Toleranzklasse P0/ABEC 1 sowie die normale Radiallagerluft decken gängige Passungen im industriellen Maschinenbau ab.
Das Lager verfügt über eine Innenbohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Breite von 9 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen einen direkten Einbau in passende Lagersitze.
Bei einem offenen Lager fehlen beidseitig Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel muss über das Maschinengehäuse zugeführt werden. Durch den Verzicht auf berührende Dichtungen läuft das Lager reibungsarm und erzeugt weniger Eigenwärme.
Die Konstruktion als einreihiges Rillenkugellager nimmt vorrangig Radialkräfte auf. Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Bauteil gleichzeitig Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das herstellerseitige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Fügen auf die Welle frei dreht und betriebsbedingte Wärmeausdehnungen ausgleicht.
Das Kugellager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum basiert auf der Stabilität des Wälzlagerstahls sowie des verwendeten Stahlblechkäfigs.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht sowie unempfindliches Verhalten gegenüber Schmierstoffen aus.
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