FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 629 -C (open) mit den Maßen 9x26x8 mm bietet als offenes Präzisionslager der Toleranzklasse P6 reibungsarmen Lauf.
Das Rillenkugellager 629 -C (open) ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 9 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 8 mm. Konstruktionen mit geringem Einbauraum profitieren von der Ausführung ohne integrierte Dichtung. Da keine schleifenden Dichtlippen bremsen, eignet sich das offene Wälzlager für Baugruppen mit hoher Drehzahl, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein umschließendes Gehäuse erfolgt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig.
Dieses Wälzlager dient vor allem der Führung kompakter Drehachsen, die vor Schmutzeintrag geschützt innerhalb eines geschlossenen Gehäuses laufen. Durch die Eignung für Radiallasten und moderate Axialkräfte unterstützt das Lager Baugruppen, die eine präzise Wellenführung bei minimalem Reibungswiderstand und hoher Drehzahl erfordern.
Mit der Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 weist dieses Lager engere Maß- und Lauftoleranzen als Standardlager auf. Diese Präzision begünstigt den Rundlauf und verringert Schwingungen bei anspruchsvollen Drehzahlen. Konstruktionsbedingt verlangt die offene Bauform eine saubere Einbauumgebung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad, während die normale Radiallagerluft für gängige Passungsverhältnisse auf 9-mm-Wellen ausgelegt ist.
Mit einem Innendurchmesser von 9 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 8 mm ist das Lager für kompakte Wellen ausgelegt. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut gefertigt. Diese Geometrie ermöglicht die bündige Integration in platzsparende Wellenführungen und genormte Gehäusepassungen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P6 (nach ISO) entspricht der US-Norm ABEC 3. Sie kennzeichnet eine höhere Genauigkeit gegenüber Standardlagern der Normalklasse. Laufgenauigkeit und Maßabweichungen der Innen- und Außenringe fallen geringer aus, was die Führung rotierender Bauteile präziser gestaltet.
Als offenes Lager verzichtet diese Variante auf fest montierte Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch entfällt jede Reibung durch Dichtelemente, was die Wärmeentwicklung minimiert und hohe Drehzahlen erlaubt. Das Wälzlager muss jedoch durch eine saubere Umgebung oder Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt werden.
Der zulässige Betriebsbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +120 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein passendes Schmiermittel für den jeweiligen Temperaturbereich zu wählen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielraum gleicht die übliche elastische Verformung durch Welle- und Gehäusepassungen aus. Bei Standardanwendungen stellt sich im Betriebszustand ein spielfreier und reibungsarmer Lauf ein.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der Ermüdungsfestigkeit und Tragfähigkeit bereitstellt. Zur Führung der Kugeln dient ein robuster Stahlblechkäfig, der die Rollkörper auf Abstand hält und einen ungehinderten Schmierstofffluss im Lagerinneren begünstigt.
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