FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,23 € | 4,38 € |
| 50 | 0,46 € | 4,15 € |
| 150 | 0,69 € | 3,92 € |
| 250 | 0,93 € | 3,68 € |
Das Rillenkugellager 6205 -C (open) von FAG bietet mit 25x52x15 mm und P6-Toleranz präzise Laufeigenschaften für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6205 -C (open) ist ein einreihiges Radialkugellager für kombinierte radiale und axiale Belastungen. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Modell von FAG einen direkten Schmierstoffzutritt über das umgebende Maschinengehäuse. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sorgt für Formstabilität unter Belastung.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen ein externer Öl- oder Fettkreislauf vorhanden ist. Durch die offene Bauform zirkuliert das Schmiermittel ungehindert zwischen Innen- und Außenring. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau profitieren von der erhöhten Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P6 (ABEC 3), wenn enge Führungsanforderungen und ruhige Laufeigenschaften gefordert sind.
Die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 weist engere Maß- und Lauftoleranzen auf als die Standardklasse Normal. Dies begünstigt einen vibrationsarmen Lauf und exakte Rundlaufwerte. Da das Lager keine Berührungsdichtungen besitzt, entfällt zusätzliche Dichtungsreibung. Vor dem Einbau ist sicherzustellen, dass die Umgebung sauber ist und die Gehäuseabdichtung das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindert. Mit normaler Radiallagerluft deckt diese Variante Standard-Passungsverhältnisse auf 25-mm-Wellen ab.
Die Abmessungen betragen 25 mm Innendurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in standardisierte Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Die Einstufung nach P6 oder ABEC 3 kennzeichnet eine gesteigerte Fertigungspräzision gegenüber der Normaltoleranz. Sowohl die Rundlauftoleranzen der Laufbahnen als auch die Maßabweichungen von Bohrung und Außendurchmesser sind enger gefasst. Dies unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf bei anspruchsvollen Wellenführungen.
Eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich für Lagerstellen, die über ein geschlossenes Gehäuse mit Ölbad, Ölnebel oder externer Nachschmierung versorgt werden. Ohne Dichtlippen tritt keine reibungsbedingte Erwärmung auf, wodurch das Bauteil frei dreht und das umgebende Schmiermittel unmittelbar an die Wälzkörper gelangt.
Ein Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ist für die Ausführung mit Stahlblechkäfig und Ringen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten ihre Gefügestabilität. Die tatsächliche Temperaturgrenze im Einsatz hängt zusätzlich vom gewählten Schmieröl oder Schmierfett ab.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Ausführung ist für übliche Übergangspassungen auf Welle und Gehäuse ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring einen erweiterten Ausgleich erfordern.
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