FAG
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Das Rillenkugellager 6202 -C-2Z (-2Z) von FAG bietet mit den Maßen 15x35x11 mm und beidseitigen Deckscheiben Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das Rillenkugellager 6202 -C-2Z (-2Z) ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft führt diese Baueinheit rotierende Wellen in kompakten Antrieben und Aggregaten. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 läuft die Welle präzise im Lagersitz. Der Hersteller FAG konzipiert die Ausführung für Einsatztemperaturen von -30 bis +120 Grad. Die Konstruktion ist für die Aufnahme von Radiallasten sowie moderaten Axialkräften in beiden Richtungen ausgelegt.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig in kompakten Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus zum Einsatz. Seine Abmessungen von 15 mm Innen- und 35 mm Außendurchmesser erlauben platzsparende Konstruktionen auf zylindrischen Wellen ohne Ringnut am Außenring. Da Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gefertigt sind, nimmt das System mechanische Dauerbelastungen auf. Bei wechselnden Betriebsbedingungen bleibt der Wälzkörpersatz im Temperaturfenster zwischen -30 und +120 Grad formstabil.
Die beidseitigen Deckscheiben aus Blech (Kennzeichnung 2Z) fungieren als berührungslose Spaltdichtung. Sie halten Fremdkörper wie Staub und groben Schmutz aus dem Lagerinneren fern, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dadurch eignet sich die Variante für höhere Drehzahlen als berührende Dichtungen. Die engere Toleranzklasse P6 trägt zugleich zu einem gleichmäßigen Lauf mit verringerter Rundlaufabweichung bei. Vor dem Einbau sind der Passungssitz der 15-mm-Welle sowie die Gehäusebohrung für 35 mm Außendurchmesser zu prüfen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Gesamtbreite von 11 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut.
Die Kennzeichnung 2Z steht für zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech, die beidseitig am Außenring fixiert sind. Sie bilden einen engen Dichtspalt zum Innenring. Diese Konstruktion schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staubpartikeln und hält den Schmierstoff im Lager, ohne die Drehzahl durch Reibungswiderstand einzuschränken.
Die Toleranzklasse P6 entspricht im Wesentlichen der US-Klassifizierung ABEC 3. Sie kennzeichnet eine feinere Fertigungsgenauigkeit im Vergleich zur Standardtoleranz Normal (P0). Bauteile mit P6-Präzision weisen geringere Maß- und Formabweichungen auf, was bei höheren Drehzahlen zu besserer Laufruhe und verringerten Schwingungen im Maschinengehäuse beiträgt.
Dieses Wälzlager verfügt über eine normale Radiallagerluft. Die Lagerluft definiert das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Die Standardluft ist für übliche Passungskombinationen und moderate Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass im laufenden Betrieb ein reibungsarmer Lauf ohne Klemmen entsteht.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad ausgelegt. Die Ausführung eignet sich für Industrieanwendungen vom Kaltstart bis hin zu betriebsbedingten Erwärmungen. Innerhalb dieses Fensters behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Formtreue.
Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Zur Führung der Kugelreihe dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech, der für gleichmäßige Kugelabstände und geringe Eigenerwärmung sorgt.
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