FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 3,65 € |
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Das Rillenkugellager 6004 -C (open) von FAG führt mit den Maßen 20x42x12 mm Wellen bei normaler Lagerluft in geschmierten Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6004 -C (open) von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform verzichtet bewusst auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch läuft die Ausführung widerstandsarm und eignet sich für Konstruktionen mit externer Abdichtung oder Gehäuseschmierung. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager eignet sich für rotierende Wellen und Lagerstellen, bei denen eine gehäuseinterne Öl- oder Fettschmierung vorliegt. Durch die offene Bauweise gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen, während Reibungsverluste gering bleiben.
Konstruktionen mit kompakten Einbauräumen nutzen diese Ausführung für Wellendurchmesser von 20 mm und Gehäusebohrungen von 42 mm. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was das direkte Einpressen in zylindrische Aufnahmen ermöglicht.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3) bedeutet engere Maß- und Lauftoleranzen im Vergleich zur Normalausführung. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf sowie eine genaue Ausrichtung im Lagersitz. Die Maßhaltigkeit von Welle und Gehäuse sollte auf diese Genauigkeit abgestimmt sein. Da keine Dichtungen integriert sind, schützen externe Dichtelemente die Lagerstelle vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Die Ausführung weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm sowie eine Breite von 12 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau auf Wellen mit 20 mm Durchmesser. Der Außenring ist glatt ausgeführt, sodass er ohne Flansch direkt in zylindrische Gehäusebohrungen eingepasst wird.
Offene Lager wie diese Variante erzeugen im Betrieb kein zusätzliches Reibungsmoment durch berührende Dichtlippen. Schmierstoffe aus dem Gehäusekreislauf, insbesondere Öle, gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Dies erlaubt einen widerstandsarmen Lauf. Voraussetzung ist ein geschlossenes Gehäuse, das die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit abschirmt.
Für diese Bauteile aus Standard-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig liegt der zulässige Einsatzbereich zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleibt das Material formstabil. Achten Sie darauf, dass auch der verwendete Schmierstoff für diesen thermischen Bereich geeignet ist, um den trennenden Schmierfilm zwischen den Kontaktflächen aufrechtzuerhalten.
P6 beziehungsweise ABEC 3 kennzeichnet eine höhere Fertigungsgenauigkeit mit reduzierten Rundlauf- und Maßabweichungen gegenüber der Standardtoleranz. Bauteile dieser Klasse erzielen eine gleichmäßigere Laufruhe. Konstruktionen mit hohen Drehzahlanforderungen profitieren von diesen engeren Toleranzen, sofern auch die Lagersitze an Welle und Gehäuse entsprechend fein bearbeitet sind.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im nicht eingebauten Zustand. Nach der Montage auf die Welle verringert sich dieses radiale Spiel durch den Presssitz. Die Standardlagerluft ist für übliche Passungswahlen und mäßige Betriebserwärmungen ohne übermäßige Vorspannung ausgelegt.
Innenring, Außenring und die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt aufweist. Der integrierte Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt. Er führt die Kugeln auf definiertem Abstand und ist für Belastungen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs ausgelegt.
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