SKF
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Das Rillenkugellager 6216 /C3VL0241 von SKF vereint eine stromisolierende Beschichtung bis 1000 Volt mit C3-Lagerluft bei den Hauptabmessungen 80x140x26 mm.
Das Rillenkugellager 6216 /C3VL0241 ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieumgebungen, in denen elektrische Spannungen auftreten können. Durch die Isolierschicht auf den Außenflächen des Außenrings dient die Ausführung VL0241 dazu, schädliche Stromdurchgänge bis 1000 Volt abzuwehren. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, nimmt das offene Lager Radialkräfte und moderate Axialkräfte auf. Mit der Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und 26 mm Breite eignet es sich für rotierende Komponenten im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Der Einsatz des Rillenkugellagers 6216 /C3VL0241 empfiehlt sich dort, wo elektrische Ströme über die Welle abfließen können. Typische Einsatzfelder finden sich in elektrischen Maschinen, Generatoren und Antrieben mit Frequenzumrichtern. Die Beschichtung am Außenring dient dem Schutz von Wälzkörpern und Laufbahnen vor Funkenerosion und Kraterbildung. Zudem erlaubt die offene Bauweise eine Schmierstoffversorgung im laufenden System entsprechend den jeweiligen Betriebsbedingungen.
Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb oder feste Passungssitze aus, ohne dass sich das Lager verspannt. Gleichzeitig bietet die VL0241-Beschichtung elektrische Isolation bis zu einer Spannung von 1000 Volt. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, sind eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorzusehen.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Baubreite von 26 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Lager mit zylindrischer Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrische Gehäusebohrungen.
Die Kennzeichnung VL0241 steht bei SKF für eine stromisolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings. Diese Schicht dient als elektrischer Isolator gegen Spannungen von bis zu 1000 Volt. Sie trägt dazu bei, Funkenüberschläge durch Lagerströme zwischen Laufbahn und Wälzkörpern zu vermeiden und Kraterbildung an den Kontaktzonen entgegenzuwirken.
Eine C3-Klassifizierung weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieser zusätzliche Freiraum beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb stärker erwärmen als das Gehäuse. Auch bei festen Einpassungen bleibt so der nötige Bewegungsspielraum für den Lauf der Kugeln erhalten.
Da dieses Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen Schmierstoff und Schutz vor Verunreinigungen konstruktiv über das umgebende Gehäuse gelöst werden. Der Betrieb ist wahlweise mit Öl oder Fett möglich. Externe Dichtringe tragen dazu bei, Schmutzpartikel fernzuhalten und das Schmiermittel im Gehäuse zu halten.
Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Werkstoff und Beschichtung ihre mechanischen sowie isolierenden Eigenschaften. Das gewählte Schmiermittel muss ebenfalls für diese Umgebungstemperaturen geeignet sein.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Innen- und Außenringe. Sie genügt den Anforderungen von Maschinen und Antrieben mit Standardvorgaben an Rundlauf und Passungssitze.
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