NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 45,64 € | 867,08 € |
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Das Rillenkugellager 6328 M nimmt hohe Radialkräfte auf und bietet mit 140x300x62 mm sowie Messingkäfig hohe Stabilität bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Das Rillenkugellager 6328 M von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Antriebe und schwere Maschinenkonstruktionen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses Großlager vorwiegend radiale Belastungen und nimmt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung zeichnet sich durch ihren massiven Messingkäfig und die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben aus. Konstrukteure nutzen diese Variante bevorzugt dort, wo externe Schmiersysteme im Gehäuse die Versorgung des Lagers übernehmen.
Das Lager kommt vor allem in industriellen Antriebssträngen und Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Kräfte und höhere Drehzahlen auftreten. Aufgrund der offenen Bauweise gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen vibrationsarm. Umlauffettungen oder Ölschmierungen erreichen die Kontaktzonen direkt, während das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist.
Gegenüber Standardkäfigen aus Stahlblech zeichnet sich der Messingkäfig durch eine hohe Formstabilität und gute Notlaufeigenschaften aus. Bei raschen Drehzahlwechseln oder starken Stoßbelastungen trägt die Käfigführung dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden. Da das offene Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle ein externes Schmierkonzept. Mit der normalen Radiallagerluft und der genormten Toleranzklasse P0 fügt sich die Komponente präzise in zylindrische Lagersitze ein.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 62 mm entspricht die Ausführung standardisierten Dimensionen. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusesitzen.
Es handelt sich um ein offenes, einreihiges Radialkugellager ohne Dicht- oder Deckscheiben. Das Bauteil besteht aus Innenring, Außenring, Wälzkörpern aus Wälzlagerstahl sowie einem geführten Käfig aus Messing, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält.
Die normale Radiallagerluft (Klasse CN) bezeichnet das radiale Spiel im unverbauten Zustand. Sie bietet bei üblichen Passungen und mäßigen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring einen stabilen Lauf ohne unerwünschte Vorspannung.
Offene Wälzlager ermöglichen den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen im Gehäuse, etwa bei Ölumlauf- oder Tauchschmierung. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei diesen Konstruktionen über externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme an der Gehäusewand.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Wälzlagerstahl und Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Entscheidend für den sicheren Lauf ist ein Schmierstoff, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Wahl zwischen Schmierfett und Schmieröl richtet sich nach den Betriebsbedingungen und der Drehzahl der Gesamtanlage. Da das offene Lager ohne werkseitige Fettfüllung ausgeführt ist, erfolgt die Einbringung des geeigneten Schmiermittels vor der ersten Inbetriebnahme entsprechend dem Schmierkonzept der jeweiligen Konstruktion.
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