NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,53 € | 219,06 € |
| 5 | 23,06 € | 207,53 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6226 mit den Maßen 130x230x40 mm nimmt hohe Radiallasten sowie beidseitige Axialkräfte auf.
Das Rillenkugellager 6226 von NSK ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Es führt Wellen mit einem Durchmesser von 130 mm bei einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 40 mm. Durch die tiefe Laufrillengeometrie nimmt das Lager primär radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert die zylindrische Integration in Standardgehäuse.
Im Maschinen- und Anlagenbau dient diese Lagergröße der Lagerung von rotierenden Wellen in industriellen Antrieben und Aggregaten. Durch die Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und den geführten Stahlblechkäfig ist die Einheit für thermische Belastungen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Verunreinigungen.
Bei der Konstruktion der Lagerstelle spielen Schmierung und Umgebungsbedingungen eine zentrale Rolle. Ohne integrierte Dichtungen gelangen Schmierstoffe ungehindert an die Laufbahnen, weshalb eine externe Gehäuseabdichtung das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen soll. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich für Standardpassungen bei gleichmäßigen Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnungen der Welle.
Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 40 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut zylindrisch ausgeführt, was eine direkte Integration in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmierstoffversorgung über das Gehäuse, beispielsweise durch Öl- oder Zentralschmierung. Zudem reduziert der Verzicht auf schleifende Dichtungen den Reibungswiderstand, was den Betrieb bei höheren Drehzahlen im Vergleich zu berührend gedichteten Varianten begünstigt.
Normale Radiallagerluft beschreibt den internen Bewegungsspielraum der Kugeln zwischen Innen- und Außenring vor dem Einbau. Diese Standardlagerluft ist für übliche Passungsverhältnisse und Betriebsbedingungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Lagerringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne bei passendem Schmierstoff ihre mechanischen Eigenschaften und Formstabilität.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Die Ausführung aus Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist auf Einsatztemperaturen von bis zu +150 Grad Celsius abgestimmt.
Mit der Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht die Ausführung der Normalklasse ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit für Industrieanwendungen definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Innen- und Außendurchmesser sowie den Rundlauf bei Montage auf marktüblichen Wellen- und Gehäusesitzen.
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