NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,14 € | 21,72 € |
| 25 | 2,28 € | 20,58 € |
| 50 | 3,43 € | 19,43 € |
Das Rillenkugellager 6404 C3 von NSK bietet mit 20 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und vergrößertem Lagerspiel die passende Basis für thermisch beanspruchte Wellenlagerungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6404 C3 nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Ausstattung mit einem leichten Stahlblechkäfig unterstützen einen geräuscharmen, reibungsarmen Lauf. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Modell eine direkte Schmierstoffversorgung über den Gehäusekreislauf und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Diese Ausführung ist für Anwendungen konzipiert, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem axialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Durch den Außenring mit 72 mm Durchmesser bei einer 20 mm Bohrung gehört die Baureihe 6404 zu den tragfähigen Radiallagern. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo externe Abdichtungen sowie Schmiersysteme im Lagergehäuse vorhanden sind und konstruktionsbedingt erhöhte thermische Beanspruchungen auftreten.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb durch Temperaturunterschiede ausdehnen. Auch bei festen Passungen auf Welle oder im Gehäuse bleibt ausreichend Bewegungsfreiheit erhalten. In Verbindung mit der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Lager präzise in bestehende Konstruktionen integrieren.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 19 mm entspricht die Ausführung der genormten Baureihe 6404. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den Einbau in glatte Gehäusebohrungen ermöglicht.
C3 kennzeichnet eine interne Radiallagerluft, die über dem Standardwert der Normaltoleranz liegt. Dieser Spielraum dient dazu, radiale Verengungen durch feste Passungen oder thermische Dehnungsunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen, um ein Klemmen der Wälzkörper im Betrieb zu vermeiden.
Die offene Bauart verzichtet auf Deck- oder Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Reibung an Dichtlippen entsteht. Dies ermöglicht den freien Fluss von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System. Das umgebende Gehäuse muss bei offenen Lagern über externe Dichtungen verfügen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Bestimmend für diese Spanne sind der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung der Anwendung ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff diesen Temperaturen standhält.
Lagerringe und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Werkstoff bietet eine solide Verschleißfestigkeit unter Dauerbelastung. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für einen reibungsarmen Lauf.
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